Ein alter Hut: Rechtsrat durch jedermann
Mittwoch, 30. August 2006
Unter dem Titel
Ehrenamtliche Justizexperten
Unter dem Titel
Ehrenamtliche Justizexperten
hat so ihre Vorteile. In der Mittagspause zum Beispiel. Oder wenn man zwischendrin mal ausspannen möchte.
Aber manchmal kommen einem schon böse Gedanken, wenn man diese Menschen im Laufe eines sonnigen und warmen Nachmittags fünf- bis sechsmal zu sehen durch das offene Fenster des Arbeitszimmers zu hören bekommt:
28.08.2006 Heute ist Montag
Es ist ein typischer Tag im August: kühl, regnerisch, feindlich. Auf dem Weg ins Büro haben Sie zwei Schulkinder überfahren, im Autoradio liefen die Rolling Stones, und auf Ihrem Parkplatz steht ein häßliches Spoilerauto mit einem fetten Arsch drin. Kaum im Büro, nervt Sie Ihre uralte Sekretärin mit irgendwelchem Papierscheiß, der Kollege ist bereits so betrunken, daß er sich kaum noch auf den Beinen halten kann, und dann ruft auch noch Mutti an…
Wenn ein Gebiss an einer Erdnuss zerbricht, muss der Nussverkäufer nicht dafür haften. Nüsse seien ein Naturprodukt, und damit sei nicht auszuschließen, dass sich in einer Packung auch besonders harte Nüsse befinden, urteilte das Oberlandesgericht Köln nach Angaben der Neuen Juristischen Wochenschrift. Der Biss auf eine harte Nuss gehöre zum “allgemeinen Lebensrisiko”, befand das Gericht und wies die Klage eines zornigen Gebissträgers ab.
Sie befinden sich gerade auf einer Internetseite, die einen einmaligen Service anbietet.
Ab heute brauchen Sie nicht mehr selbst nach Informationen, Gesetzen und Rechtsquellen im Internet suchen!Unser Ziel ist es, Sie mit umfangreichen Informationen zu versorgen, die Sie zu den rechts aufgelisteten Themen benötigen.
Die Berliner Morgenpost verteilt Aufkleber an Autofahrer:

Aber: Ist das wirklich eine Schul-Tüte? Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, die Grafik ein wenig zu drehen:

An dieser Stelle fällt mir ein altes Lied wieder ein:
Das WDR Fernsehen gibt einen Spartip beim Falschparken:
Wenn ein Knöllchen wegen Falschparkens nicht bezahlt wird, weil der Fahrer nicht ermittelt werden kann, wird das Verfahren eingestellt. Der Halter trägt dann die Verfahrenskosten. Und die sind überall in Deutschland gleich: 20,60 Euro inklusive Porto. So manches Knöllchen ist da teurer.
Die GEZ läßt nicht locker. Im Mai kam die erste Frage, dann im Juni die zweite.
Mit Schreiben vom 17.8.06 erinnert der Gebühreneintreiber ein weiteres Mal. Das dürfte es dann aber endgültig gewesen sein. Schließlich heißt es: “Letzte Erinnerung”
Vor 30 Jahren lag die Vmax auf der Verbindung zwischen Westberlin/Dreilinden und Westdeutschland/Marienborn bei 100 km/h. Es wurde intensiv kontrolliert und die Westmark abkassiert.
Das ist heute nicht viel anderes. Allerdings wird High Tech gemessen. Auf der Hinfahrt einmal und dann auf der Rückfahrt nochmal.
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