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Montag, 31. August 2009
Ich bin hier.
Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch zu nehmen.
Annette von Droste Hülshoff

Was ist das für eine Kultur, in der solche Schilder an die Hauswand geschraubt werden (müssen?)?
Ein von der Polizei am Donnerstag publiziertes Fahndungsvideo zeigt vier von insgesamt fünf Männern, die im Verdacht stehen, am 1. November 2008 gemeinsam einen Mann in Spandau überfallen zu haben.
berichtete gestern Nachmittag die Tagespiegel und zeigt eine Videosequenz von 21 Sekunden.
In Leserbriefen zu diesem Artikel wird zu Recht gefragt, warum dieses Video erst jetzt, also nach fast 9 Monaten, veröffentlicht wird. Daran, daß die Polizeitechniker den uplaod bei YouTube nicht beherrschen, dürfte es eher nicht liegen. Gibt es etwa Bedenken?
In einer geschlossenen Ortschaft in Bergisch Gladbach bei Köln zeigte ein Lasergerät der Polizei 117 Kilometer pro Stunde an, und damit 67 km/h zu viel. Der 29-jährige Autofahrer erklärte den Beamten zu seiner Raserei, er habe eine Tiefkühlpizza an Bord, die er möglichst schnell dem Backofen zuführen wolle.
Quelle: dpa vom 26.8.09 via Süddeutsche (Auslese 331)
Na denn, guten Appetit. Die Kalorien kann der Pizzamann dann demnächst auf dem Fahrrad abstrampeln.
Danke an Gideon für den Hinweis auf diese Gurke. crh
Post für Christian Schebitz, Geschäftsführer der ArenoNet GmbH, Spammer und Wannenbeleidiger. Aber nicht in, sondern auf seinen Briefkasten.
Irgend ein schlimmer Finger hat sich da wohl einen Scherz erlaubt.
Vorsorglich:
Aus meiner Kanzlei werden keinerlei Aufkleber auf Briefkästen vorgenommen! (*)
Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis sowas hier:
endlich verboten wird. Genauso wie die Heizpilze in Kreuzberg!
Wo kommen wir denn hin, wenn wir sowas heutzutage noch hinnehmen würden! Unglaublich. Die arme Umwelt!
Der Mandant war daran gehindert, die Bewährungsauflage zu erfüllen. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft beantragt, die Strafaussetzung zur Bewährung zu widerrufen. Die Post, die das Gericht anschließend an den Mandanten geschickt hat, ging irgendwie in’s Nirvana.
Dann kam, was kommen mußte: Die Ladung zum Haftantritt. Heute wäre der letzte Tag gewesen, an dem sich der Mandant “freiwllig” zum offenen Vollzug in der JVA Hakenfelde hätte (vor)stellen können.
Wir haben mit Hochdruck – und mit Erfolg – daran gearbeitet, den Vollzug der Freiheitsstrafe (vorläufig) zu verhindern. Heute erreicht unseren Mandanten ein freundlicher Brief der Vollstreckungsabteilung der Staatsanwaltschaft:
Nun können wir in dem Gnadenverfahren noch einmal versuchen, (weitere) Gründe vorzutragen, warum der Mandant die Auflagen nicht erfüllen konnte. Und warum er auf gerichtliche Schreiben nicht reagiert hat. Der Mandant hofft, daß es mehr als nur eine Atempause wird.
Die Auflage hat er zwischenzeitlich vollständig erfüllt. Besser spät als nie.
Heute beim Besuch des Mandanten in der Untersuchungshaft:
Verteidiger:
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.Mandant:
Zuerst die gute!Verteidiger:
Der Haftbefehl wegen der gefährlichen Körperverletzung wird aufgehoben.Mandant:
Und die schlechte?Verteidiger:
Es gibt einen neuen Haftbefehl. Wegen Totschlags. Der Geschädigte ist an seinen Verletzungen gestorben.
Nein, nur ein fiktives Gespräch. Aber: Mit welchen Worten überbringt der Verteidiger seinem Mandanten so eine Nachricht einigermaßen schonend ‘rüber?
Man darf sich nicht wundern, wenn die Zahl der Vegetarier in Kreuzberg steigt.
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