Betriebsprüfung überstanden

31. März 2010

Diese Betriebsprüfungen der Sozialversicherer empfinde ich – wie jeden staatlichen Eingriff in unsere Kanzlei – als störend und unangenehm.

Alle vier Jahre kommt ein mehr oder minder begabter Beamter auf die Idee, sich unsere Lohnbuchhaltungs-Unterlagen anzuschauen. Es sind schon ganz besondere Charaktere, die solche Berufe ausüben. Zum Biertrinken würde ich die Behörden-Vertreter, mit denen ich zu bisher tun hatte, nicht einladen.

Die letzte Prüfung hat nun ein Ende gefunden, nach einigem Hin- und Her wegen einer Studentin, die mal bei uns fleißig gejobbt hatte, gab’s ein paar Rangeleien, weil der Herrn Prüfer in einer anderen Welt lebt als ich. Na gut, wie dem auch sei. Jetzt kam der Bescheid:

63 Euro müssen wir noch nachzahlen für einen Mitarbeiter, der mal 3 Monate bei uns gearbeitet hat; wir hatte es versäumt, den Beitragssatz seiner Krankenkasse zu aktualisieren. Dafür hat der begabte (s.o.) Beamte vom 18.12.2009 bis zum 17.03.2010 geprüft. Herzlichen Glückwunsch!

Schnell überweisen und vergessen. Für die nächsten vier Jahren haben wir dann wieder Ruhe vor den grauen Mäusen.

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7 Kommentare zu “Betriebsprüfung überstanden”

  1. 01

    Wenn mans genau nimmt, ist das ja kein staatlicher Eingriff ;)

    Seien Sie doch froh, dass überhaupt einer nachprüft und das sogar mehr oder weniger kostenlos macht.

    Manche Unternehmer bekommen das nur im Rahmen von § 266a StGB zu spüren und da wirds dann schon sehr nervig ;)

    egal am 31. März 2010 um 11:12
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  2. 02

    Naja, wenn die nervig sind, wie empfinden Sie dann die Vertreter erst vom Arbeitsamt, die wegen Schwarzarbeit unterwegs sind?

    R. Tape am 31. März 2010 um 12:34
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  3. 03

    Sollte die Prüfungszeit im Verhältnis zur Anzahl der Mitarbeiter stehen, dann ist die Kanzlei Hönig wohl im Bereich eines Großkonzerns anzusiedeln. Ich hatte am Montag auch Rentenprüfung, allerdings im Hause, zwei Mitarbeiter brauchten dafür knapp zwei Stunden. Sehr ernste und humorfreie Menschen, das scheint die Grundvoraussetzung dieses Jobs zu sein. Fanden aber nichts. Alles ok.

    jonwetzlar am 31. März 2010 um 13:17
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  4. 04

    Sorry: Kanzlei Hoenig natürlich!

    jonwetzlar am 31. März 2010 um 13:18
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  5. 05

    Mir steht das demnächst auch bevor. Ich berichte dann, ob ich deinen Highscore knacken konnte.

    RAin Kerstin Rueber am 31. März 2010 um 15:33
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  6. 06

    Ich dachte immer, Juristen mit ihren vielen kleinen Paragraphen und Argumenten seien die “grauen Mäuse”. ;-)

    fernetpunker am 31. März 2010 um 18:21
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  7. 07

    -Email-Adresse lässt leicht auf den Prüfer schließen
    -eine Seite als .pdf hochladen?

    Besucher2778 am 31. März 2010 um 19:36
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