Bewerbunk um Ausbildung zu SPedition

9. Juli 2008

Hiermit bewerbe ich mich bei euch für eine Ausbildung zu Spedition. Das Arbeitsamt hat gesagt ich muss etwas finden sonst ist kein Geld.

Schulbildung: Grund und Hauptschule in Neuköln fast mit Hauptschulabschluss.

(Danke an Patrick, der schon einen Job hat.)

-> tweet this

Allgemeines, Philosophisches | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

39 Kommentare zu “Bewerbunk um Ausbildung zu SPedition”

  1. 01

    Das ist doch ein Fake oder? Möchte man jedenfalls glauben.

    Christian am 9. Juli 2008 um 08:35
    Zum Seitenbeginn springen
  2. 02

    Sehr amüsant auch der Familienstand:

    “Zwei Freundinnen”

    ben am 9. Juli 2008 um 08:39
    Zum Seitenbeginn springen
  3. 03

    HErr im Himmel, mach, daß das ein Fake ist.

    Aber als gläubiger Atheist kann ich allen versichern, daß es den HErrn gar nicht gibt …

    Unbekannt am 9. Juli 2008 um 08:48
    Zum Seitenbeginn springen
  4. 04

    [...] sein, dass es in diesem Fall von damals aus irgendwelchen Gründen nicht mit dem Job geklappt hat. Zum Bewerbungsschreiben um 08:49 | Kommentare (0) | Trackbacks (0) addthis_url = [...]

    Die Polizistin im Internet! am 9. Juli 2008 um 08:54
    Zum Seitenbeginn springen
  5. 05

    Ich kann nicht glauben dass das echt ist. Das muss eine geniale Satire sein.

    Ann O. Nym am 9. Juli 2008 um 09:01
    Zum Seitenbeginn springen
  6. 06

    Also die Mindestvoraussetzungen für nen Ministerposten, zumindest aber Staatssekretär, bringt der doch mit. Hat keine Ahnung, wohin es gehen soll, interessiert sich nicht dafür und versteht nicht, was er selber sagt… erinnert mich an einige Funktionsträger in diesem Staate ;)

    Malte S. am 9. Juli 2008 um 09:13
    Zum Seitenbeginn springen
  7. 07

    Unglaublich wahr…

    Es gibt Dinge in Deutschland, da muss man sich über nichts mehr wundern.
    So bewirbt sich jemand auf eine Stelle, die er scheinbar nicht wirklich braucht ;-)

    Auszüge:

    Familienstand: 2 Freundinnen
    Schulbildung: Grund und Hauptschule in Neuköln…

    GEDANKENWÜSTE am 9. Juli 2008 um 10:36
    Zum Seitenbeginn springen
  8. 08

    Der “Deutschkurs (wegen Arbeitsamt)” war wohl auch nur fast erfolgreich.

    doppelfish am 9. Juli 2008 um 10:41
    Zum Seitenbeginn springen
  9. 09

    Also ehrlich, der Fake ist doch so schlecht, dass es schon nicht mehr lustig ist.

    Hans Wurst am 9. Juli 2008 um 10:51
    Zum Seitenbeginn springen
  10. 10

    Ich behaupte auch mal, dass das ein Fake ist.

    MatzeLoCal am 9. Juli 2008 um 11:53
    Zum Seitenbeginn springen
  11. 11

    In meiner alten Firma (Web-Agentur) hatten wir einmal die Stelle eines System-Administrators mit diversen Spezialqualifikationen ausgeschrieben. Unter den Bewerbungen war auch ein zweifach gefalteter DIN-A4-Zettel mit Flecken und dem Titel: “Bewerbung als Informathekerin”. Und das war definitiv kein Scherz…

    Jan am 9. Juli 2008 um 12:02
    Zum Seitenbeginn springen
  12. 12

    [...] Fast mit Hauptschulabschluss. [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  13. 13

    Ich befürchte, dass jeder, der Stellen ausschreibt, sich die Mühe soetwas zu “fälschen” sparen kann.

    Dentaku am 9. Juli 2008 um 12:25
    Zum Seitenbeginn springen
  14. 14

    [...] hoffe inständig, dass es sich bei dieser, bei der Kanzlei Hoenig als PDF lesbaren, Bewerbung um einen Fake handelt. Oder dass der Bewerber ganz bewusst darauf aus war, nicht genommen zu [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  15. 15

    nabend

    schätze,es ist leider kein fake..

    nosferatu1875 am 9. Juli 2008 um 19:29
    Zum Seitenbeginn springen
  16. 16

    [...] samt imponierenden Lebenslauf (”Familienstand: 2 Freundinnen”) gibt es im Blog der Kanzlei Hoenig als PDF [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  17. 17

    Mäßig lustig, Fake zu offensichtlich.

    Bruno am 9. Juli 2008 um 21:42
    Zum Seitenbeginn springen
  18. 18

    Oh, Eingangsstempel auf Lebenslauf…

    Piranhase am 10. Juli 2008 um 08:19
    Zum Seitenbeginn springen
  19. 19

    Für eine Satire ist es leider zu realistisch und nicht überspitzt genug.
    So etwas schreibt das “normale” Leben…

    Traurig ist nur, daß solche Produkte ernsthaft voller Überzeugung der Richtigkeit verfaßt werden und überaus sauer und pikiert reagiert wird, wenn es kritisiert wird. Letztlich werden dann, die Kritiker als intolerante Besserwisser abgestempelt, die nicht zu würdigen wissen, daß sich da jemand im Rahmen seiner Fähigkeiten, ernsthaft Mühe gegeben hat.

    Mit dem Umkehrschluß, daß der Jenige sich nie wieder die Mühe macht, weil es ja nichts bringt.

    Statt allerdings nun an sich zu arbeiten, sucht er die Schuld bei allen anderen. Denn wir sind schuld daran, daß er nicht geradeaus schreiben, lesen und sich artikulieren kann.

    DAS ist das wirklich große Drama hinter dieser Geschichte, die auch keine noch so hohen Finanzspritzen und toll ausgedachten Fördermaßnahmen ändern können. Denn den Ergeiz und das Wollen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, die Sprache zu lernen, kann man nicht vermitteln. Das muß von selbst kommen und in der Familie gelehrt werden.
    Da krank das Ganze und wird sich teilweise wohl nie etwas ändern. Mittlerweile sind es ganze Generationen, die hier aufgewachsen sind und diese Probleme nicht haben dürften.
    Und trotzdem sind wir schuld, obwohl ALLE (Gebürtige, wie Zugereiste) die gleichen Chancen haben. Warum wissen einige sie zu nutzen und andere nicht?

    Donnerkatze am 10. Juli 2008 um 10:44
    Zum Seitenbeginn springen
  20. 20

    Solche Fachkräfte brauchen wir und dass es sie wirklich in großer Zahl gibt, sieht man an einem normalen Tag, wenn man durch Berlin spazieren geht, traurig.

    John am 10. Juli 2008 um 11:03
    Zum Seitenbeginn springen
  21. 21

    Mein erster Gedanke war ebenfalls: “Das ist ein Fake! Zu übertrieben für ein Original.”

    Mein zweiter Gedanke: “Naja, immerhin kursiert beim Thema Analphabeten in Deutschland immer wieder die Zahl 4 Mio. um.” Diese wird übrigens vom Bundesministerium für Bildung & Forschung auch bestätigt.

    Egal, ob dies ein Fake ist oder nicht: Analphabetismus schränkt nicht nur die betroffenen Menschen und ihre Chancen ein. Analphabetismus kostet den Staat auch sehr viel Geld. Wenn nicht aus Nächstenliebe, dann wenigstens aus pekuniären Aspekten sollten wir Projekte unterstützen, die Analphabetismus bekämpft!

    Buchstabensalat am 10. Juli 2008 um 13:20
    Zum Seitenbeginn springen
  22. 22

    Das scheint kein Problem zu sein, bei dem die Analphabetismusbekämpfung ausgebaut werden muss, das ist vielmehr ein individuelles ethnisch-soziales Problem.

    Pierre am 10. Juli 2008 um 18:12
    Zum Seitenbeginn springen
  23. 23

    Bewerpung von mier geschriebt worten.

    Wuffilein am 10. Juli 2008 um 21:44
    Zum Seitenbeginn springen
  24. 24

    [...] Es gibt eine Erklärung für das Bewerbunksschreiben: [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  25. 25

    Ich habe in meiner Berufspraxis einige Dutzend “Bewerbungen” gesehen, die es qualitativ durchaus mit der hier Vorgestellten aufnehmen können.

    Axel John am 12. Juli 2008 um 12:34
    Zum Seitenbeginn springen
  26. 26

    [...] // Musterbewerbung     Musterbewerbung (Via: NATOLL.org) Geschrieben von Oliver in Off the Topic… um 17:17 Noch keine Kommentare [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  27. 27

    [...] Das war die eMail zum Feierabend. Ich fahre jetzt nach Hause. Vielleicht begegnet mir der Fragesteller auf dem Weg. Ich wohne in Neukölln. [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  28. 28

    [...] Bewerbunk um Ausbildung zu SPedition “Familienstand: 2 Freundinnen” (kanzlei hoenig vom 9.7.2008) [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  29. 29

    Die pdf war heute im Funmail-Verteiler.
    Das kann doch nur ein Fake sein, oder??

    Armin am 15. Juli 2008 um 12:52
    Zum Seitenbeginn springen
  30. 30

    [...] Ich will garnicht großartig auf diese Bewerbung eingehen; seht sie Euch selbst an! [...]

    So bitte nicht bewerben! am 15. Juli 2008 um 20:27
    Zum Seitenbeginn springen
  31. 31

    [...] die Grammatik und die Rechtschreibung sind nicht unbedingt perfekt, aber wenn ich so lese was andere da abgeben, gehört dieses Schreiben doch zu den [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  32. 32

    [...] ER sich wohl DAMIT um Arbeit [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  33. 33

    Ich finde es schön, dass er nicht mal seinen Bezirk richtig schreiben kann, obwohl er bestimmt davon ein Shirt besitzt.

    Und was meint er eigentlich mit “Bildungsurlaub”.

    fooboo am 28. Juli 2008 um 10:43
    Zum Seitenbeginn springen
  34. 34

    Das häng ich mir übers Bett :)
    Was für ein Spaß…klar, das ist eigentlich eher tragisch – aber ich freue mich immer wenn ich sowas sehe. Da hatten die Damen und Herren von Bertelsmann und Konsorten doch mal einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen.

    Lara am 31. Juli 2008 um 04:37
    Zum Seitenbeginn springen
  35. 35

    Die ganze Bewerbung (Lebenslauf + Anschreiben) gibt es auf http://www.bewerbung-spedition.de

    Sebastian am 8. August 2008 um 08:15
    Zum Seitenbeginn springen
  36. 36

    … nachdem was ich schon alles gesehen habe befürchte ich leider auch, dass das kein Fake ist. Hoffen wir mal, dass er den Job bekommen hat und etwas von dem vielen Geld in seine Bildung investiert…

    johannes am 14. August 2008 um 01:45
    Zum Seitenbeginn springen
  37. 37

    [...] Verklagen: Blog von Carsten R. Hoenig,  Rechtsanwalt in Berlin. Mit Fundstücken zum Schmunzeln undInfos aus dem Alltag eines [...]

    Zum Seitenbeginn springen
  38. 38

    Ich glaube das ist doch keine Fake…Wir sollen doch das glauben.Das Thema ist schon sehr interessant und man könnte zu dem schon viel diskutieren.Danke!

    Ruth am 22. Juli 2009 um 07:37
    Zum Seitenbeginn springen
  39. 39

    Beim besten Willen, das muß ein Fake sein!
    Allerdings habe ich die Befürchtung, daß es dennoch echt sein könnte – so unmöglich ist es auch wieder nicht.

    Logistiker am 4. Dezember 2009 um 12:57
    Zum Seitenbeginn springen

Kommentar schreiben

  •  
  •  
  •  
  • Wir speichern die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, und behalten uns die Kuerzung oder Loeschung Ihres Kommentars vor.

Verfolge neue Kommentare zu diesem Beitrag mit diesem Kommentar-Feed.

leerzeile Kanzlei Hoenig Logo leerzeile