Bischöfliches Alkoholproblem

23. Februar 2010

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer von der Polizei gestoppt worden.

berichtet der NDR.

Wer mit 1,54 Promille noch imstande ist, ein Auto zu steuern, sollte sich ernsthafte Gedanken über seinen Alkoholkonsum machen.

Die Spitzen der beiden großen Kirchen scheinen derzeit massive Probleme in Bereichen zu haben, die eigentlich nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Vielleicht forscht jemand einmal nach den Ursachen?

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27 Kommentare zu “Bischöfliches Alkoholproblem”

  1. 01

    Wenn die Bischöfin nicht bald zurücktritt,sehe ich keinen Grund weiterhin monatlich meine Kírchensteuer zu zahlen, dann trete ich aus der evangel.Kirche aus.Wenn die Alte nämlich ihren Job behält, braucht sie einen Fahrer und der kostet Geld, und das, weil Madame besoffen bei rot über eine Ampel fuhr.

    Manitu am 23. Februar 2010 um 15:13
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  2. 02

    Wer (jeden) Sonntag früh schon Wein säuft, muss ein Alkoholproblem haben. ;)

    Kampfschmuser am 23. Februar 2010 um 15:44
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  3. 03

    Beamte sind auch nur Menschen… kein Grund zur Schadensfreude.

    egal am 23. Februar 2010 um 16:05
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  4. 04

    ach wenn sie schon phaeton fährt ist das mit dem chaffeur doch auch kein problem

    Besucher2778 am 23. Februar 2010 um 16:57
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  5. 05

    Ist das schön, wenn die moralinsauren Gutmenschen auch mal Fehler machen… :-)

    Rudi am 23. Februar 2010 um 17:00
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  6. bornheim am 23. Februar 2010 um 18:31
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  7. 07

    1. Wer ohne Fehl und Tadel ist, werfe den ersten Stein !
    2. In diesen Tagen bin ich lieber ein (aus der Kirche ausgetretener) Protestant als Katholik.

    RASchleicher am 23. Februar 2010 um 20:59
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  8. 08

    @ Manitu: haben Sie Ihren Kommentar hier versehentlich falsch abgelegt ?! Der sollte doch sicherlich bei “bild.de” gepostet werden !?

    RASchleicher am 23. Februar 2010 um 21:44
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  9. 09

    Frankfurt a. M. (epd). Die evangelische Kirche startet am Aschermittwoch (6. Februar) ihre jährliche Fastenaktion “Sieben Wochen Ohne” [...]

    Ausgerechnet jetzt lässt die Käsmann sich erwischen!

    Anonymer Zyniker am 23. Februar 2010 um 22:55
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  10. 10

    @ RASchleicher: Ich bin noch nie sternhagelvoll gefahren *Einen Kiesel aufheb*

    Im Ernst, 1,5 Promille ist jetzt nicht gerade etwas, was einem “mal eben so passiert”. Und wenn Frau Käßmann einen Fahrer rufen kann, “der aber auch mal Feierabend hat” – dann sollte doch wie bei jedem verantwortungsvollen Fahrer auch das Geld fürs Taxi nicht zuviel sein.

    Und: im Zuge einer anderen Debatte meinte ein ander Vertreter einer anderen großen Kirche: “Wir treten mit hohen moralischen Maßstäben auf. An denen müssen wir uns dann auch selbst messen lassen”
    Das gilt hier genauso.

    Pascal am 24. Februar 2010 um 01:58
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  11. 11

    @Anonymer Zyniker
    Der 6. Februar war bei mir ein Sonntag … und Aschermittwoch lag sowas um den 17. herum dieses Jahr … von daher kann Ihre Schlussfolgerung nicht so ganz passen …

    Jens am 24. Februar 2010 um 07:48
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  12. 12

    Hier, ich, man gebe mir einen Stein. (Mehr als 20 Jahre Fahren mit 0,00 Promille)
    Frau Käßmann zur MPU. Als trainierte Trinkerin wäre das nur konsequent.

    Airfix am 24. Februar 2010 um 07:56
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  13. 13

    Ein Bischöfin ist auch nur ein Mensch und darf von mir aus auch gerne einmal eine Straftat begehen. Rechtlich muß sie dafür sowieso einstehen.

    Viel problematischer finde ich das unter moralischen Aspekten. In der Karnevalszeit hat sie in Interviews getönt, in der Fastenzeit verzichte sie auf Alkohol. Drei Tage später “volltrunken” am Steuer erwischt zu werden, ist für ein kirchlichen Würdenträger schon recht peinlich.

    Gert am 24. Februar 2010 um 10:33
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  14. 14

    Nun 1,5 Promille ist, wenn ich unhöflicherweise von den mir bekannten Fotos dieser Frau Rückschlüsse auf ihr Gewicht ziehe, so ungefähr eine Flasche Wein zum Abendessen.
    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Das trinke ich auch ab und zu (wobei, bei meinem Gewicht kämen da keine 1,5 zusammen ;-) ). Und bei einem längeren Essen fällt das durchaus noch unter Genuß.

    Aber danach fahre ich nicht mehr.

    Und Bischöfe von der anderen Fraktion haben weiß Gott gerade andere Problem, die lachen über sowas nur (Kollege Mixa, in der Tat gestern im Radiointerview).

    MaxR am 24. Februar 2010 um 10:42
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  15. 15

    Irgendwie kurios.
    Es scheinen sich mehr Menschen weitaus stärker über die 1,5 Promille von der Käßmann aufzuregen (Schadenfreude ?),
    als über den massiven Kindermissbrauch in der anderen Konfession.

    Tourix am 24. Februar 2010 um 10:56
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  16. 16

    Irgendwie kurios.

    Alle suchen den Vergleich zum Kindesmißbrauch.

    Das eine hängt nicht mit dem anderen zusammen. Dennoch meinen einige, so auch mein Vorredner, dass die Trunkenheitsfahrt in Hinblick auf den Skandal in der katholischen Kirche darin untergehen solle.

    Seltsam.

    Ich fahre nie, wenn ich getrunken habe und trinke nie, wenn ich noch fahren muss. Ich werfe gerne den ersten Stein.

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich tendiere derzeit dazu, aus der Kirche auszutreten, sollte die Dame nicht den Hut nehmen.
    Das hat nichts mit meinem Glauben zu tun. Vielmehr möchte ich mein Geld dann lieber selber versaufen.

    Johannes am 24. Februar 2010 um 11:25
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  17. 17

    > … auch gerne einmal eine Straftat begehen

    so so, na dann geben Sie mir mal Ihre Adresse. Ich bin auch nur ein Mensch und ich würde bei Ihnen gerne mal eine Straftat begehen, die Ihnen zu einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus verhilft.
    Sie glauben vermutlich auch, dass bei Alkoholfahrten doch höchstens ein bisschen Blechschaden passieren kann?

    peter am 24. Februar 2010 um 11:26
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  18. 18

    @ Johannes
    Ich bemerkte nicht, dass eine Trunkenheitsfahrt vernachlässigt werden sollte,
    sondern dass sich die Leute (wie sie) viel lieber darüber auslassen,
    als über Kindesmissbrauch.

    @ peter
    So rabiat wie sie reagieren können sie eigentlich nur anonymer Alkoholiker sein.
    Eine Trunkenheitsfahrt ist zweifellos leichtsinnig und dumm und kann üble Folgen haben,
    aber würden sie auch in der Öffentlichkeit sich über betrunkene Nachbarn aufregen ?
    Wohl kaum. Da fehlt die Öffentlichkeitswirksamkeit.

    Tourix am 24. Februar 2010 um 11:51
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  19. 19

    Wasser predigen (TÜV NORD) und Wein trinken geht nunmal nicht. Das weiss sie auch. Sie wird zurücktreten, und dieser überfälligen Entscheidung ist nichts hinzuzufügen.

    png am 24. Februar 2010 um 12:31
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  20. damm am 24. Februar 2010 um 13:00
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  21. 21

    Ganz simple Ursache: Man muss diese Welt schon vernebelt sehen, um zu glauben, dass es eine allem übergeordnete, unfehlbare und gute Instanz gibt… (und damit meine ich eine Instanz oberhalb des Bundesverfassungsgerichtes)

    JJ Preston am 24. Februar 2010 um 13:25
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  22. 22

    Sie wollte es ja gar nicht:

    http://www.spiegel.de/img/0,1020,2317828,00.jpg

    Damit dürfte wohl Ende der Diskussion sein.
    ;-)

    MaxR am 24. Februar 2010 um 13:38
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  23. 23

    @ Tourix: Sie wissen doch gar nicht, ob oder wie ich mich über den Kindesmißbrauch innerhalb der katholischen Kriche aufrege. Jedenfalls aber nicht in diesem “Thread”. Das haben Sie richtig erkannt.

    Das ist genau das, was ich meine. Hier geht es ums Saufen und Autofahren und Sie schielen wo anders hin.

    Wo anders würde das dann wohl unter Off-Topic laufen.

    Johannes am 24. Februar 2010 um 13:58
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  24. 24

    Mag ja sein, dass aus Wasser plötzlich Wein wurde. Es gibt kein Problem damit. Aber warum wurde aus Taxi plötzlich Selbstfahrerin?

    png am 24. Februar 2010 um 14:08
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  25. 25

    Rücktritt ist erwartungsgemäß erfolgt.

    png am 24. Februar 2010 um 14:54
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  26. 26

    Rainer Grauer
    78052 Villingen-Schwenningen
    r.grauer@email.de

    Die Bischöfin, Frau Käßmann hat einen Fehler gemacht den Sie zu tiefst bereut. Was sie veranlasst hat ihre Rolle als Vorbildfunktion kurzfristig zu verlassen, kann nur sie selbst wissen. Ihr ist hoch anzurechnen, dass sie die Konsequenzen zieht und zurücktritt.

    Frau Käßmann ist keine Heilige, will keine sein und hat gegen von Menschen gemachte Gesetze, die für alle Menschen gleich gelten, verstoßen. Dafür muß sie die srafrechtliche Konsequenz tragen.

    Ein vorbildhaftes Verhalten der Kirchen-Menschen, die was zu sagen haben, wäre, wenn Sie Jesus folgen würden und Sie bitten würden, zu bleiben “Geh hin und sündige nicht mehr!”….Wir sind noch nicht im Paradies, wir sind immer noch Menschen… und Menschen machen Fehler… menschliche Größe wäre, diese Fehler zu verzeihen…. Vergebung der Sünden.. nicht nur von Gott, sondern auch von Menschen untereinander… Die Chance des Bereuens und des Neubeginns geben….
    und offen und ehrlich zu sein….
    wir haben keine bessere… bitte bleiben Sie und setzen ihre christlich geprägten Vorstellungen um…wir stehn hinter Ihnen und begleiten Sie auf ihrem Weg… seien Sie weiterhin authentischer Mensch mit Ecken und Kanten und seien Sie Nachfolgerin von Jesus, in dem Sie seine (r)evolutionären Gedanken (ich denke dabei hauptsächliche an die Bergpredigt) in die heutige Sprache und heutige notwendige Verhaltensmuster übersetzen… Jesus ist aktueller denn je… Die Zeit ist entfernter von seinen rettenden Konzepten als je zuvor… Frau Käßmann kann diesen Teufelskreis durchbrechen, in dem sie möglichst viele Menschen (Christen und Nicht-Christen) durch glaubhafte Überzeugungsarbeit aktiviert.
    ich bin dabei.

    Rainer Grauer

    Rainer Grauer am 24. Februar 2010 um 22:08
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  27. 27

    Ich finde den Schritt von Margot Käßmann ganz richtig. Wer so ein öffentliches Amt innehat, der muss auch Vorbild sein. Und in der Fastenzeit mit 1,5 Promille erwischt zu werden ist ein guter Grund von allen Ämtern zurückzutreten. Man kann nicht den moralischen Zeigefinger heben und dann selbst so handeln. Also ein ganz normaler Vorgang. Gehen wir zur Tagesordnung über.

    ebook am 25. Februar 2010 um 02:46
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