Archiv für die Kategorie 'In eigener Sache'
Samstag, 13. März 2010
Simplify your life. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
fragt jemand, zu dessen Lieblingsbüchern der Palandt gehört.
Ok, es ist manchmal etwas mühsam, den komplizierteren Weg zu gehen. Es kommt jedoch drauf an, was am Ende hinten aus dem Siebträger raus kommt.

Vollautomaten sind etwas für Simplifier, die vermutlich ihre Mittagspause im Kaufhaus-Restaurant verbringen. Und die trinken im Zweifel auch Puller-Kaffee aus der Thermoskanne.
In eigener Sache, Rechtsanwälte |
Dienstag, 9. März 2010
Zum Landgericht nach Frankfurt (Oder) fahre ich mit der Bahn. Zurück auch. Wenn auch heute mit Hindernissen.
Der Zug um 14.54 Uhr fuhr pünktlich los. Als wir mit der Taxe am Bahnhof um 14:53 Uhr ankamen, hatten wir keine Chance mehr …
Dafür fuhr der Zug um 15:33 Uhr gar nicht. Ausgefallen stand an den Anzeigetafeln.
Aber dafür kam der Zug um 15:54 Uhr einigermaßen pünktlich im Bahnhof an. Allerdings dauerte es, bis er losfahren konnte. Weil die doppelte Menge an Bahnreisenden einsteigen wollte.
Schön, daß nach der Hälfte der Strecke wenigstens wieder Sitzplätze frei waren. Trotzdem: Der Schaffner, der meinem Begleiter noch eine Fahrkarte verkaufen sollte, schaffte es nicht mehr bis zu uns in den Wagen.
Ich würde ja gern mal richtig meckern, aber es gibt einfach keine sinnvolle (wirtschaftlich vertretbare) Alternative zu diesem elenden Chaosbetrieb.
In eigener Sache |
Donnerstag, 4. März 2010
Die Rechtsanwaltskammer Berlin empfiehlt den Kollegen für die Ausbildung zu Rechtsanwaltsfachangestellten oder Reno-Fachangestellten:
Für alle ab 2010 neuen Ausbildungsverträge wird als angemessene Vergütung im Sinne des § 17 Abs.1 Berufsbildungsgesetz nunmehr empfohlen:
405 € für das 1. Ausbildungsjahr
480 € für das 2. Ausbildungsjahr
550 € für das 3. Ausbildungsjahr
Nach langjähriger Rechtsprechung sind Verträge bis zu einer Abweichung von 20% nach unten eintragungsfähig. Abweichungen nach oben zur Gewinnung besonders qualifizierter Bewerber sind selbstverständlich unbegrenzt möglich.
Das sind aber auch Beträge, von denen die Lehrlinge weder leben noch sterben können.
Bedauerlich ist zudem, daß die Ausbildung das Strafrecht nur mal so nebenbei berücksichtigt. Für unsere rein strafrechtlich orientierte Kanzlei hat das zur Folge, daß wir nicht ausbilden können. Denn das, was die Berufsschule in der Theorie verlangt, wird von uns in der Praxis nicht angeboten. Umgekehrt: Das was wir an know how unserer Fachkräfte brauchen, lernen die Lehrlinge in der Schule nicht. Echt schade.
Aber vielleicht entwickelt sich – parallel zu den Fachanwaltschaften – auch eine Spezialisierung unter den assistierenden Berufen. Aus unserer Sicht, der Sicht einer eng spezialisierten Strafrechtskanzlei, wäre das durchaus wünschenswert.
In eigener Sache |
Montag, 1. März 2010

Die Kanzlei-Wanne steht im Register. Weiteres im Wannen-Blog.
In eigener Sache |
Samstag, 27. Februar 2010
Wenn man sich den Tisch anschaut, auf dem sich zu Hause meine Bücher stapeln, könnte ein findiger Psychologe durchaus Rückschlüsse auf meinen Job ziehen.

Manfred Lütz: Irre – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen.
Der Titel paßt auch auf die Strafjustiz. Irgendwie.
In eigener Sache |
Donnerstag, 18. Februar 2010

Für heute reicht’s.
In eigener Sache |
Sonntag, 14. Februar 2010

Na, und? Schmeckt lecker und sieht gut aus.
In eigener Sache |
Dienstag, 9. Februar 2010
Eine Kanzlei scheint ihre Schreiben nur noch per Fax zu versenden. Es folgen keine Originale mehr. Sieht natürlich blöd aus und ist keine Werbung für die Kanzlei. Schließlich ist das Briefpapier immer irgendwie das Aushängeschild.
ist in dem von der Kanzlei Dr. Schöne + Pfuhl betriebenen Blog Redtape zu lesen.
Im Grunde möchte ich den Kollegen zustimmen. Auch ich erfreue mich (spätestens seit meiner Aushilfs-Tätigkeit in einer Druckerei) an hochwertigem Papier, das handwerklich sauber bedruckt wurde.
Aber an wen richten sich die Schreiben einer Rechtsanwaltskanzlei? Zunächst einmal an Gerichte, Staatsanwaltschaften, Behörden und (sonstige) Gegner. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man die dortig Beschäftigten mit GOHRSMÜHLE LEINEN, das das per Tiegeldruckverfahren aufgetragene Kanzlei-Logo trägt und mit Wasserzeichen versehen ist, beeindrucken kann und möchte.
Nun gut, es gibt die Mandanten, für die ist ein wenig Show immer gut. Aber brauchen die wirklich das teure Papier, oder ist denen nicht eine handliche Information lieber, die sie auf kurzem Wege erreicht? Wir freuen uns jedenfalls über den Anruf unseres freudig überraschten Mandanten um 17:00 Uhr, der unsere Kanzlei um 16:00 Uhr verlassen und zuhause in seinem eMail-Postkasten bereits unsere Mandatsbestätigung vorgefunden hat.
Es kommt eben drauf an.
In eigener Sache, Mandanten |
Montag, 8. Februar 2010
Es hat nicht lange gedauert … jetzt ist das Ding fast voll:

Da werden jetzt wohl vier neue Platten fällig.
In eigener Sache |
Sonntag, 7. Februar 2010
Es tut gut, nach getaner Arbeit, den Erfolg sofort sehen zu können:

Ein hochästhetischer, nostalgisch anmutender Chromblock, der selbstbewusst einen prominenten Stellplatz in der heimischen Küche einfordert.
schreibt die Digitale Bourgeosisie über unsere heimatliche Caffè-Maschine.
Immer wieder eine Freude – für’s Auge, für die Finger und für den Geschmack.
Mit weniger sollte man sich nicht zufrieden geben!
Recht hat er, der Reinhard Karger auf Steamtalks
In eigener Sache |