Archiv für die Kategorie 'In eigener Sache'

Extremer Kaffee

Sonntag, 29. August 2010

Es geht nichts über eine leckere Tasse Caffè.

Aber ich weiß nicht, was passieren wird, wenn ich dieses Zeug unseren Mandanten serviere.

In eigener Sache, Mandanten | 4 Kommentare

Nur für Männer: Grillgutkoffer

Montag, 23. August 2010

Ich war am Wochenende zum Grillen eingeladen. Jede Menge links-alternative Akademiker aus Kreuzberg 61. Das nächste Mal bin ich besser ausgerüstet:

Genial: Die Verlängerungswurst mit Kardangelenk.

Danke an Tobias für den Tip!

In eigener Sache, Off Topic | 10 Kommentare

Samstagvormittag

Samstag, 21. August 2010

Mit ein wenig Ortskenntnis schafft man es auch im Grunewald (*.kml), mal eben 400 Höhenmeter zu fahren.

In eigener Sache, Off Topic | 1 Kommentar

Kreditkarte gesperrt

Donnerstag, 19. August 2010

Ein freundlicher Mensch teilte mir telefonisch mit, daß der Verdacht bestünde, mit den Daten meiner Kreditkarte würde irgendwelcher Unfug getrieben. Es seien wohl zwei Versuche erfolgt, Zahlungen zulasten meines Kreditkartenkontos zu bewirken. Einmal ein Betrag von 12 Euro irgendwas und dann eine Lastbuchung in Höhe eines Cents. Ich konnte bestätigen, daß ich weder die eine, noch die andere Zahlung autorisiert hatte.

Die Karte wurde gesperrt. Und ich habe nun das blöde Theater, mehreren Unternehmen zu erklären, daß ich nicht insolvent geworden bin, sondern Geschädigter eines versuchten Kreditkartenbetrugs. Hoffentlich passiert sowas nicht öfters …

In eigener Sache | 10 Kommentare

Knast zu verkaufen

Dienstag, 17. August 2010

… die einmalige Chance, einen voll eingerichteten Knast (Gefängnis ) zu erwerben; das Gebäude ist noch ausgestattet mit Zellentüren, Gefängnisküche, Heizung, Sanitär – und Lagerräumen.Es eignet sich hervorragend als außergewöhnliches Hotel, Herberge, Drehort für Filmgesellschaften, Unterbringungsort für schwer Erziehbare u.s.w.

Quelle: eBay

Vielleicht sollte ich eine Niederlassung in Zittau einrichten:

Kanzlei Hoenig: “Ihr Strafverteidiger im Knast.”

Wenn das Kaff nur nicht so weit weg von zuhause wäre …

In eigener Sache | 4 Kommentare

Zweitrad

Montag, 16. August 2010

Fertig. Aus einem leichten Rahmen und ein paar Teilen, die noch in den Schubladen und Kartons in der Werkstatt herumlagen, ist das hier nach drei Schraubertagen am Sonntagnachmittag herausgekommen:

Das Zweitrad, für die gelebte Anarchie zwischendurch.

Nur die schwarzen Ränder unter den Fingernägeln muß ich noch in den Griff bekommen, bevor ich morgen damit zum Gericht fahre.

In eigener Sache, Kreuzberg | 17 Kommentare

Fallerslebens Lumpen

Freitag, 13. August 2010


Ihm, dem Herrn Hoffmann von Fallersleben, wird folgendes Zitat nachgesagt:

Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.

Ich finde, Fallersleben hat grundsätzlich Recht, wenn er – wie ich – Verräter nicht mag. Aber nicht alle sind mit ihm einverstanden. Oder – erst Recht – nicht mit mir, wenn ich ab und an einen Zeugen, der Insider-Informationen an die Ermittlungsbehörden weitergibt, als Verräter diskriminiere bezeichne.

Selbstverständlich ist es nicht zu verurteilen, wenn jemand sich bereit erklärt, den Ermittlungsbehörden unter die Arme zu greifen. Schließlich geht es – jedenfalls in den von mir berichteten Fällen – meist um erhebliche Verbrechen, die aufgeklärt werden sollen. Auch ich schätze und respektiere die Arbeit der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Aber deren Auftreten in der Gesellschaft unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem Lump, von dem Verräter: Sie mißbrauchen in aller Regel kein Vertrauen.

Diejenigen, die ich hier im Blog als Verräter bezeichnet habe, haben alle etwas gemein. Sie hatten zu den Verratenen ein Vertrauensverhältnis. Man ist – teilweise über Jahre hinweg – einen gemeinsamen Weg gegangen. Ob das nun der richtige Weg war oder nicht, kann dahin gestellt bleiben. Jedenfalls wußte der eine vom anderen, er kann sich auf ihn verlassen. Kann ihm vertrauen. Man sprach respektvoll von dem anderen als “Bruder”, als “Onkel” oder versicherte ihm auf andere, ebenso deutliche Weise seine engste Verbundenheit, seinen Respekt.

Und irgendwann, ohne vorherigen Streit oder Zerwürfnisse, wird der Denunziant nach Informationen gefragt. Von der Polizei, weil er bei einer Straftat erwischt wurde. Manchmal ist es eine Straftat, die beide gemeinsam begangen haben. Es gibt auch Fälle, in denen der Lump von Straftaten des anderen berichtet, von denen er nur weiß, aber sonst nichts damit zu tun hatte.

Unser Rechtssystem verspricht dem Informanten einen Lohn (§ 46b StGB, § 31 BtMG). Strafnachlass heißt dieser Lohn. Statt 5 Jahre Freiheitsstrafe gibt es nur 3 Jahre. Zum Beispiel. Im “besten” Falle: Straffreiheit. Für diesen Lohn liefert der Kronzeuge die Informationen, die die Polizei für ihre Ermittlungen braucht.

Der Verräter verkauft seinen ehemaligen “Bruder”, um seinen eigenen Arsch zu retten. Das bezeichne ich – auch im Zusammenhang mit dem Handel von Betäubungsmitteln oder was auch immer – als üblen Verrat und eigennützige Denunziation.

Solche Leute haben keinen Begriff von Respekt, sie haben keine Ehre im Leib. Sie verdienen keine Achtung.

Meine Mandanten wissen, daß ich ihre Verteidigung stets mit Vollgas betreibe. Sie wissen aber auch – und zwar von Anfang an, daß ich für die Begleitung eines Verrats grundsätzlich nicht zur Verfügung stehe. Diese Art der Verteidigung sollen andere Anwälte machen.

Vielleicht ist meine strikte Haltung dieser Sorte Menschen gegenüber mit dem Kapital begründet, das mir als einzige Basis für meine Arbeit als Strafverteidiger zur Verfügung steht: Vertrauen.

In eigener Sache, Verteidigung | 12 Kommentare

Avocado mit Hoenig

Freitag, 6. August 2010

Lecker Avocado und Honig!

Quelle: Das Blatt mit den dicken Buchstaben und den Einsilbenwörten.

Also, richtig schön falsch wäre es ja gewesen, wenn der spanische Gastwirt den Honig dann auch mit “e” geschrieben hätte.

Besten Dank für das Fundstück an Nico Mass.

In eigener Sache, Off Topic | 4 Kommentare

Kanzlei-Schutz

Samstag, 31. Juli 2010

Ralf Möbius aus Hannover-Isernhagen, Fachanwalt für IT-Recht, berichtet über den Selbstschutz einer Rechtsanwaltskanzlei:

Die Partner der Rechtsanwaltskanzlei De Bleecker & Asoc. haben sich entschlossen, ihre Tätigkeit als Rechtsanwälte dauerhaft unter den Schutz schwer bewaffneter Sicherheitsmänner zu stellen und diese vor dem Eingang ihrer Kanzlei zu postieren (Foto).

Mit solchen Spielereien wie die Kollegen in Paraguay geben wir uns hier nicht ab. Das können wir besser:

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In eigener Sache | 4 Kommentare

Zaubertrank

Samstag, 31. Juli 2010

Am Freitag, 15 Minuten vor Beginn der Hauptverhandlung.

Hat geholfen. :-)

In eigener Sache | 2 Kommentare

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