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	<title>Kanzlei Hoenig Info &#187; Polizei</title>
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		<title>Die Polizei macht Punk-Party</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger Polizei hatte ein paar Kollegen aus Sachsen-Anhalt eingeladen, sich das Schanzenviertel einmal gemeinsam anzuschauen. Nach dem Besuch wurden die Gäste standesgemäß untergebracht, im Steigenberger Treudelberg. Die Nobelherberge verspricht nämlich: Sie suchen noch nach dem gewissen Etwas um Ihre Veranstaltung zu etwas Besonderem zu machen? Was wäre idealer, als zwischendurch eine aktive, sportliche oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hamburger Polizei hatte ein paar Kollegen aus Sachsen-Anhalt eingeladen, sich das Schanzenviertel einmal gemeinsam anzuschauen. Nach dem Besuch wurden die Gäste standesgemäß untergebracht, im <a href="http://www.treudelberg.com/rahmenprogramm/">Steigenberger Treudelberg</a>. Die Nobelherberge verspricht nämlich:</p>
<blockquote><p>Sie suchen noch nach dem gewissen Etwas um Ihre Veranstaltung zu etwas Besonderem zu machen? Was wäre idealer, als zwischendurch eine aktive, sportliche oder kulinarische Pause einzulegen? Gerne erstellen wir Ihnen Ihr individuelles Rahmenprogramm, welches jeden einzelnen Ihrer Teilnehmer aufs Neue motivieren wird!</p></blockquote>
<p>Aktiv, sportlich und kulinaisch. Das ist das, was die Sachsen-Anhaltiner brauchen, dachten sich die Hamburger. Und trafen den Nagel auf den Kopf. Es muß eine geile Party gewesen sein, berichtet <a href="http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/polizei290.html">NDR Online</a>: </p>
<blockquote><p>Ein volltrunkener Beamter in Uniform erbrach sich auf dem Hotelflur, andere stürmten eine Hochzeitsgesellschaft und belästigten die Gäste. Außerdem seien Hotelangestellte verbal attackiert worden. </p></blockquote>
<p>Ich wußte es: In jedem Polizeibeamten steckt ein Punk! <img src='http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Danke an Zippe für den Hinweis auf den Bericht. crh </em></p>
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		<title>Frustrierter Beamter</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging um Überweisungsbetrug. Irgendjemand hat versucht, über gefälschte Überweisungsaufträge ein fremdes Konto leer zu räumen. Derjenige, der die Aufträge in die Briefkästen der Banken eingeworfen hatte, behauptet, mein Mandant sei derjenige, welcher &#8230; Weitere Beweise finden sich auch nach der durchgeführten Durchsuchung der Wohnung und der Geschäftsräume meines Mandanten nicht. Die Staatsanwaltschaft ist gesprächsbereit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging um Überweisungsbetrug. Irgendjemand hat versucht, über gefälschte Überweisungsaufträge ein fremdes Konto leer zu räumen. Derjenige, der die Aufträge in die Briefkästen der Banken eingeworfen hatte, behauptet, mein Mandant sei derjenige, welcher &#8230; Weitere Beweise finden sich auch nach der durchgeführten Durchsuchung der Wohnung und der Geschäftsräume meines Mandanten nicht. </p>
<p>Die Staatsanwaltschaft ist gesprächsbereit. Wir erörtern die erkennungsdienstliche Behandlung &#8211; also insbesondere Fingerabdrücke &#8211; meines Mandanten. In der Zwischenzeit hatte sich aber herausgestellt, daß die sichergestellten Aufträge keine Spuren tragen. Die Abnahme von Fingerabdrücken war damit auch für die Staatsanwaltschaft aus strafprozessualer Sicht entbehrlich. </p>
<p>Aber offenbar hatte der Polizeibeamte, immerhin ein Kriminalhauptkommissar, Mitleid mit dem Geschädigten. Und er mochte meinen Mandanten wohl auch nicht. Einen Grund für diese Aversion gibt es eigentlich nicht, mein Mandant ist bislang noch nicht &#8220;polizeilich in Erscheinung getreten&#8221;. Und das, obwohl er Migrant ist. Darüber wunderte sich der Polizist ganz besonders. </p>
<p>Dieses Mitleid und diese Aversion scheinen den KHK dazu veranlaßt zu haben, eine recht schlampig begründete (erneute) Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung zu verfügen. </p>
<p><a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-content/uploads/2010/07/ED-Anordnung.pdf"><img src="http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-content/uploads/2010/07/ED-Anordnung.jpg" alt="" title="ED-Anordnung" width="387" height="580" class="aligncenter size-full wp-image-11743" /></a></p>
<p>Diesmal war der Rechtsgrund für die Anordnung nicht mehr wie zuvor &#8220;Ermittlung begangener Straftaten&#8221; (§ 81b 1. Alt.), sondern dem Kommissar ging es um die Verhinderung künftiger Straftaten (<a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/81b.html" target="_blank">§ 81b 2. Alt. StPO</a>).</p>
<p>Allein die fehlende Begründung für die polizeibeamtliche Prognoseentscheidung wird diesen Bockmist aus formellen Gründen bereits vor dem Verwaltungsgericht zu Fall bringen. Aber auch inhaltlich ist die Anordnung nicht haltbar. Es gibt keinerlei Grund dafür anzunehmen, daß mein bislang unbescholtener, in Lohn und Brot stehender Mandant künftig Straftaten begehen wird. </p>
<p>Ich habe den Beamten telefonisch darauf vorbereitet, daß ich meinem Mandanten geraten habe, von den Rechtsmitteln Gebrauch zu machen, die das Gesetz ihm zur Verfügung stellt: Widerspruch, Antrag auf Aussetzung der sofortigen Vollziehung an die Polizei und gleichzeitig auch an das Verwaltungsgericht. </p>
<p>Der Beamte gab sich enttäuscht: </p>
<blockquote><p>Wenn die Geschädigten doch bloß auch so viel Rechte hätten wie die Täter &#8230;</p></blockquote>
<p>Solch ein Statement eines Ermittlungsbeamten sollte meiner Ansicht nach zu sofortigen Versetzung in den Kohlenkeller zum Staubwischen zur Folge haben. Zeigt dieser unscheinbare Satz doch, daß der KHK von seiner Arbeit, die er tagtäglich verrichten sollte, keine Ahnung hat. Aber das wird ihm das Verwaltungsgericht nun gern auch schriftlich mitteilen. </p>
<p><em>Weitere Einzelheiten zu dieser Art der <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/ed-behandlung-und-schwache-nerven">Verteidigung vor dem Verwaltungsgericht</a> habe ich in diesem Beitrag bereits einmal beschrieben.<br />
</em></p>
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		<title>Wahllichtbildvorlage, iiihhhh!</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/wahllichtbildvorlage</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging um eine Prügelei unter Jugendlichen. Die Zeugin sollte die Polizei dabei unterstützen, einen Beschuldigten zu identifizieren. Dazu wurden ihr sechs Bilder vorgelegt, von denen eines den Beschuldigten zeigt, eine so genannte Wahllichtbildvorlage (WLV). Dazu vermerkte der Polizeibeamte: Bei Vorlage d. WLV reagierte sie insbesondere auf Blatt 58 der Akte. Sie drehte sich vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging um eine Prügelei unter Jugendlichen. Die Zeugin sollte die Polizei dabei unterstützen, einen Beschuldigten zu identifizieren. </p>
<p>Dazu wurden ihr sechs Bilder vorgelegt, von denen eines den Beschuldigten zeigt, eine so genannte Wahllichtbildvorlage (WLV). Dazu vermerkte der Polizeibeamte: </p>
<blockquote><p>Bei Vorlage d. WLV reagierte sie insbesondere auf Blatt 58 der Akte. Sie drehte sich vom Blatt weg, zeigte sich übermäßiger Weise angeekelt. Sie legte die Nase in Falten und wiederholte mehrfach laut singemäß: &#8220;iiiihhhhhh, sind die eklig&#8221;, &#8220;iiiiiiihhhhhhh&#8221;, &#8220;iiihhhh sind die alle fett&#8221;.</p></blockquote>
<p>Auch im übrigen war die Vernehmung dieser Zeugin nicht sehr ergiiiiiiiihhhbig. </p>
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		<title>Vernehmungsbogen für Arbeitslose</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/vernehmungsbogen-fuer-arbeitslose</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mandant bekam Post. Von der Polizei, aufgrund einer Strafanzeige. Keine große Geschichte, aber die Ermittler müssen tätig werden. Sie schicken ihm die vorgesehene &#8220;Anhörung&#8221; mit den üblichen einleitenden Worten: Gegen Sie wird ein Ermittlungsverfahren geführt, [...]. Nach § 163 a der Strafprozessordnung ist Ihnen Gelegenheit zu geben, zu dieser Beschuldigung Stellung zu nehmen [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mandant bekam Post. Von der Polizei, aufgrund einer Strafanzeige. Keine große Geschichte, aber die Ermittler müssen tätig werden. Sie schicken ihm die vorgesehene &#8220;Anhörung&#8221; mit den üblichen einleitenden Worten:</p>
<blockquote><p>Gegen Sie wird ein Ermittlungsverfahren geführt, [...]. Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/163a.html" target="_blank">§ 163 a</a> der Strafprozessordnung ist Ihnen Gelegenheit zu geben, zu dieser Beschuldigung Stellung zu nehmen [...]</p></blockquote>
<p>Dieser Anhörung war ein Vernehmungsbogen beigefügt, den der beschuldigte Mandant ausfüllen und zurückschicken kann. Zuerst werden darin die Angaben zur Person abgefragt.</p>
<p><a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-content/uploads/2010/06/vernehmungsbogen.pdf"><img src="http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-content/uploads/2010/06/vernehmungsbogen.jpg" alt="" title="vernehmungsbogen" width="414" height="114" class="aligncenter size-full wp-image-11387" /></a></p>
<p>Es fällt auf, daß das Formular wie selbstverständlich einem Beschuldigten gleich in der ersten Zeile anbietet, sich arbeitslos zu &#8220;melden&#8221;. Offenbar steht die überwiegende Anzahl der Beschuldigten nicht in Lohn und Brot. Oder handelt es sich um das schlichte Weltbild einer verbeamteten Ermittlungsbehörde? </p>
<p>Nur nebenbei: Mein Mandant ist nicht arbeitslos, sondern aktiver Vorstand einer Kapitalgesellschaft. Und er hat sich darüber <a href="http://www.kanzlei-hoenig.de/ratgeber/sofortmassnahmen/">informiert</a>, was man mit solchen Formularen am besten anstellt. </p>
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		<title>Kein normaler Feuerwerkskörper</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/kein-normaler-feuerwerkskoerper</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei von insgesamt 12 verletzten Beamten mussten operiert werden. Ihnen seien Splitter aus den Beinen entfernt worden, die bis zu sechs Zentimeter ins Fleisch gedrungen waren, sagte Glietsch. berichtet die taz über die gesprengte Demo am Samstag. Auch in der linksautonomen Szene stößt der Vorfall auf Ablehnung. Für diese Demonstration und zu diesem Zeitpunkt sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Nw9ptl3O95o&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Nw9ptl3O95o&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<blockquote><p>Zwei von insgesamt 12 verletzten Beamten mussten operiert werden. Ihnen seien Splitter aus den Beinen entfernt worden, die bis zu sechs Zentimeter ins Fleisch gedrungen waren, sagte Glietsch.</p></blockquote>
<p>berichtet die <a href="http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/sprengsatz-mit-viel-nebel/">taz</a> über die <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/kleine-ablenkung">gesprengte Demo</a> am Samstag.</p>
<blockquote><p>Auch in der linksautonomen Szene stößt der Vorfall auf Ablehnung. Für diese Demonstration und zu diesem Zeitpunkt sei die Aktion &#8220;sicher nicht das richtige Mittel gewesen&#8221;, sagte ein Aktivist.</p></blockquote>
<p>Es scheint sich da <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/giftgas-am-1-mai">etwas zu entwickeln</a>, was nicht wünschenswert sein kann. Weder für die Szene und erst Recht nicht für die Polizeibeamten. </p>
<p>Gibt es eigentlich &#8220;normale&#8221;, d.h. auf Demonstrationen einsetzbare Feuerwerkskörper? </p>
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		<item>
		<title>Verdächtig leere Speicher im Telefon</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/verdaechtig-leere-speicher-im-telefon</link>
		<comments>http://www.kanzlei-hoenig.info/verdaechtig-leere-speicher-im-telefon#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einer Ermittlungsakte: Auffallend war das keinerlei SMS/MMS Nachrichten gespeichert waren. Es waren lediglich vom Hersteller installierte Standardnachrichten gespeichert. Auch Listen der gewählten Rufnummern, angenommenen sowie verpassten Anrufen waren leer. Dies kann aber über die Menüsteuerung des Mobiltelefons gewollt eingestellt werden. So ähnlich sieht es in meinem Telefon auch auch. Insbesondere dann, wenn es das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Ermittlungsakte:</p>
<blockquote><p>Auffallend war das keinerlei SMS/MMS Nachrichten gespeichert waren. Es waren lediglich vom Hersteller installierte Standardnachrichten gespeichert.</p>
<p>Auch Listen der gewählten Rufnummern, angenommenen sowie verpassten Anrufen waren leer. </p>
<p>Dies kann aber über die Menüsteuerung des Mobiltelefons gewollt eingestellt werden.</p></blockquote>
<p>So ähnlich sieht es in meinem Telefon auch auch. Insbesondere dann, wenn es das einzige Spielzeug ist, daß mir bei langweiligen Wartereien zur Verfügung steht. So macht man sich verdächtig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sportlicher Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/sportlicher-widerstand-gegen-vollstreckungsbeamte</link>
		<comments>http://www.kanzlei-hoenig.info/sportlicher-widerstand-gegen-vollstreckungsbeamte#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[So ähnlich lautet die amtliche Überschrift des § 113 StGB. Wer den leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Das halten die deutschen Innenminister für zu wenig. Drei Jahre sollten es schon sein, reklamierten wie berichtet die Pawlowschen Hunde Innenminister-Konferenz in der vergangenen Woche. Ehrhart Körting, unser Berliner Minister, meinte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ähnlich lautet die amtliche Überschrift des <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/113.html" target="_blank" title="&sect; 113 StGB: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte">§ 113 StGB</a>. Wer den leistet, wird </p>
<blockquote><p>mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p></blockquote>
<p>Das halten die deutschen Innenminister für zu wenig. Drei Jahre sollten es schon sein, reklamierte<del datetime="2010-06-02T06:08:59+00:00">n</del> <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/polizisten-und-der-pawlowsche-hund">wie berichtet</a> die <del datetime="2010-06-02T06:08:59+00:00">Pawlowschen Hunde</del> Innenminister-Konferenz in der vergangenen Woche. </p>
<p>Ehrhart Körting, unser Berliner Minister, meinte sogar, es solle für Gewalt gegen Polizisten eine besondere Vorschrift geschaffen werden; <a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/polizeistreife-in-neukoelln">Hauptkommissar Karlheinz Gaertner</a> wird ihm wahrscheinlich beipflichten. </p>
<p>Zur Unterstützung seiner Forderung, lieferte Körting dann gleich auch ein wenig Zahlenmaterial. Er präsentierte die Verletzungsstatistik: </p>
<blockquote><p>Von insgesamt 3.175 im Vorjahr verletzten Beamten wurden 397 bei Demoeinsätzen verletzt, 492 bei Widerstandshandlungen und 782 bei Sportunfällen.</p></blockquote>
<p>Ich finde, man sollte sich für die Sportlehrer und Vorturner der Polizeisportvereine auch noch eine besondere Vorschrift einfallen lassen. </p>
<p><em>Weitere Infos zum Thema gibt es z.B. von Plutonia Plarre in der <a href="http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/verletzte-polizisten-gesucht/">taz</a></em>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Polizisten und der Pawlowsche Hund</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/polizisten-und-der-pawlowsche-hund</link>
		<comments>http://www.kanzlei-hoenig.info/polizisten-und-der-pawlowsche-hund#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[82 Prozent der befragten Polizisten gaben an, im vergangenen Jahr im Dienst beleidigt oder bedroht worden zu sein, rund 27 Prozent wurden geschlagen oder getreten. Jeder 50. Polizist wurde mit einer Schusswaffe bedroht. berichtet die taz über die Studie von Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Und? Wie verhindert man das? Ist doch klar: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>82 Prozent der befragten Polizisten gaben an, im vergangenen Jahr im Dienst beleidigt oder bedroht worden zu sein, rund 27 Prozent wurden geschlagen oder getreten. Jeder 50. Polizist wurde mit einer Schusswaffe bedroht. </p></blockquote>
<p>berichtet die <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/dein-freund-und-opfer/">taz</a> über die Studie von Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.</p>
<p>Und? Wie verhindert man das? Ist doch klar:</p>
<blockquote><p>Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) verlangte am Mittwoch, die Höchststrafe für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte von zwei auf vier Jahre anzuheben: &#8220;Die höhere Strafe wäre ein wichtiges Signal.&#8221; </p></blockquote>
<p>So sind sie, unsere Innenminister. </p>
<p>Glücklicherweise hat Pfeiffer auch ein paar sinnvolle Ideen, wie man diesem Phänomen begegnen kann. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Strafrichter und Polizeibeamte</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/strafrichter-und-polizeibeamte</link>
		<comments>http://www.kanzlei-hoenig.info/strafrichter-und-polizeibeamte#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit, mit einem auswärtigen Richter zu plaudern. Sein Betätigungsfeld ist das Bußgeldrecht, ein höchst anstrengender Job, wie mir er anschaulich mitteilte. Anstrengend deswegen, weil er seine Arbeit eben sorgfältig und richtig machen möchte. Und dabei gebe es heftige Widerstände. Nicht so sehr von den Verteidigern, auch nicht von den Betroffenen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit, mit einem auswärtigen Richter zu plaudern. Sein Betätigungsfeld ist das Bußgeldrecht, ein höchst anstrengender Job, wie mir er anschaulich mitteilte. </p>
<p>Anstrengend deswegen, weil er seine Arbeit eben sorgfältig und richtig machen möchte. Und dabei gebe es heftige Widerstände. Nicht so sehr von den Verteidigern, auch nicht von den Betroffenen, die ohne Verteidiger zur Hauptverhandlung erschienen. Diese Beteiligten bekomme er locker in den Griff. </p>
<p>Es seien oftmals Polizeibeamten, die ihm die Probleme bereiten. Polizeibeamte, die schlichtweg lügen, ohne daß man es ihnen nachweisen könne. </p>
<p>Nun lese ich erneut von den Erfahrungen eines Richters, der gleich zwei Polizeibeamte bei der Arbeit beobachten konnte und dabei gelernt hat, wie es in der Praxis zugehen kann:</p>
<blockquote><p>Ich: “[...] ich frage mich, wann ich denn belehrt und angehört worden bin. Also §§ 55 OWi, 136 StPO”.</p>
<p>PB 2: “Hm, wie meinen Sie das denn?”</p>
<p>Ich:: “Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie mich über mein Schweigerecht belehrt haben”.</p>
<p>PB 1: Aber, wir haben Ihnen doch gesagt, dass Sie zu schnell gefahren sind.”</p></blockquote>
<p>Wenn diese Polizeibeamten PB 1 und PB 2 vom Verteidiger die Frage gestellt bekommen: &#8220;Haben Sie ihn denn ordnungsgemäß belehrt?&#8221; ist die Antwort vorhersehbar. Ich stelle sie trotzdem immer wieder. </p>
<p>Schade ist nur, daß der Richter, der diese Erfahrung am eigenen Leib gemacht hat, sie in der Gerichtspraxis nicht mehr anwenden darf. Jedenfalls nicht mehr als Richter, denn <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/das-schwaetzchen-zum-jahrestag-oder-man-lernt-nie-aus/">Herr Burhoff</a> hat die Seiten gewechselt und geht nun einem ehrbaren Beruf <img src='http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  nach. </p>
<p>Zur Klarstellung: Ich kenne auch reichlich Polizeibeamte, die ihren Job sportlich fair und rechtschaffen machen. Aber es gibt eben auch andere. Und die machen eben Richtern und Verteidigern das Leben schwer. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sprechbewegungen</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/sprechbewegungen</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Kreuzung Danziger Str. / Prenzlauer Allee, wurde er durch einschalten des Blaulichts angehalten und überprüft. Der Besch. hielt dabei sein Handy in der rechten Hand und führte Sprechbewegungen durch. [...] Der Besch. hatte eine lallende Aussprache, seine Augen waren gerötet und seine Kleidung war geordnet und sauber. Quelle: Strafanzeige des POK F. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>An der Kreuzung Danziger Str. / Prenzlauer Allee, wurde er durch einschalten des Blaulichts angehalten und überprüft. Der Besch. hielt dabei sein Handy in der rechten Hand und führte Sprechbewegungen durch.<br />
[...]<br />
Der Besch. hatte eine lallende Aussprache, seine Augen waren gerötet und seine Kleidung war geordnet und sauber. </p></blockquote>
<p>Quelle: Strafanzeige des POK F. </p>
<p>Das Studium von Ermittlungsakten gehört zu den unterhaltsamen Tätigkeiten eines Strafverteidigers.</p>
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