Clevere Spielbank

4. Januar 2010

Die Berliner Volkbank macht ihren Kunden ein Angebot:

spielbank

Ein Kunde fragt sich:

    Chance auf welche Gewinne?
    Wer macht eigentlich den Gewinn?
    Was spare ich?
    Warum bietet eine Bank ein Glückspiel an?
    Für wie bescheuert hält die Berliner Volksbank eigentlich ihre Kunden?

Unsere Kanzlei hat die Beziehung zu dieser Spielbank schon vor einigen Jahren gekappt.

Denn wer sein Angebot mit einem Hinweis auf dessen Gesundheitsschädlichkeit versehen muß, sollte sich fragen lassen, was ihm sonst noch so alles einfällt, um ohne Arbeit an das Geld anderer Leute zu kommen. Die JVA Moabit ist voll von solchen Leuten.

Danke an HU für die “Mitteilung” der Bank.

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15 Kommentare zu “Clevere Spielbank”

  1. 01

    Einsatz: 1 Euro
    Hauptgewinn: 15.000,00 Euro
    Chancen auf Hauptgewinn: 1:2000

    Ist die Bank schlecht im Rechnen oder habe ich was übersehen?

    Nichtspieler am 4. Januar 2010 um 08:31
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  2. 02

    Aufgehen tut das tatsächlich nicht für die Bank.
    Also nicht nur dreist, sondern auch noch unfähig. Mit Sicherheit eine gute Voraussetzung für Moabit.

    Wenn sie jetzt noch wider besseren Wissens das Gewinnspiel mit einer normalen (geringeren) Gewinnchance durchführt, könnte auch die letzte Bedingung für einen Umzug in die JVA sich erfüllen.

    Ach nee, ist ja eine Bank, die darf sowas.

    Carsten am 4. Januar 2010 um 09:01
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  3. 03

    Gibt es Gleiches nicht auch als »Lotterie-Sparen« von allen Sparkassen? Oder als »Gewinnsparen« auch bei der Sparda und allen anderen Volksbanken?

    JCL am 4. Januar 2010 um 09:57
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  4. 04

    @JCL sehe ich genau so, dass gibts bei der Sparkasse schon seit Jahren so.

    Hendrik am 4. Januar 2010 um 10:08
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  5. 05

    @Nichtspieler: Der Einsatz sind 5 Euro, wovon 1 Euro gespendet wird.

    Und ansonsten wie schon geschrieben: Das ist Lotterie-Sparen und gibt es bei jeder größeren Sparkasse schon seit jahrzehnten

    Lexus am 4. Januar 2010 um 12:15
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  6. 06

    @Lexus
    Von den 5 Euro bekommt man 4 Euro wieder. 1 Euro sind der Spieleinsatz. Also kostet ein Los 1 Euro. Die Gewinnchancen auf den Hauptgewinn sollen ca. 1:2000 betragen. Der Hauptgewinn wiederum beträgt 15.000,00 Euro.

    Das sagt uns doch, dass es erstens nur insgesamt ca. 2000 Lose sein dürften (oder mehrere Hauptgewinne) und das man (bei richtigem Einsatz) nicht verlieren kann.

    Ich halte aber die Angabe von 1:2000 für fehlerhaft.

    Nichtspieler am 4. Januar 2010 um 13:12
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  7. 07

    Wenn die Gewinnchance 1:2000 ist, heißt das nicht, dass wenn man 2000 mal spielt, garantiert gewinnt (vorausgesetzt es gibt jetzt keine Einschränkungen wie z.B. es gibt nur 2000 Lose o.ä.).

    snarf am 4. Januar 2010 um 14:58
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  8. 08

    @snarf
    Grundsätzlich stimmt das natürlich. Eine Garantie gibt es nicht. Trotzdem sagt die Chance 1:2000 aus, dass jedes 2000. Los zum Kaufpreis von 1 Euro einen Hauptgewinn von 15TEUR auswirft. Wie erklären sie das Verhältnis aus Lospreis, Chance und Gewinnhöhe?

    Nichtspieler am 4. Januar 2010 um 17:11
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  9. 09

    Als angesehene Trickser und Täuscher beginnen unsere Hauptgewinne natürlich bei 2,50 Euro.
    Oder dachte hier jemand, die Bank zahlt?

    Berliner Volksbank am 4. Januar 2010 um 17:20
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  10. 10

    na laut deren website gibt es pro 2000er block lose genau einen hauptgewinn à 500 € sowie einen gesamtgewinn auf alle lose zu 15000 €.
    lustig ist auch das man mit seinem “sparanteil” nicht etwa rendite erwirtschaftet, nein:

    “Die auf dem Sammelkonto [dort wo der sparanteil aller erstmal aufs jahr gesammelt hinfließt] anfallenden Zinsen werden halbjährlich vorschüssig an den Gewinnsparverein abgeführt und dienen nach Abzug der Aufwendungen zur Aufstockung des monatlichen Auslosungsstocks.”

    man finanziert das ganze mit seinen zinsen, somit ist der sparanteil real noch weniger als 4€ pro los.
    wobei die frage gestattet sein muss wo bei festgelegten preisen auf eine festgelegte anzahl von losen ein aufstockungsbedarf entstehen kann. sind wohl die “sonderpreise”.

    quelle: http://www.vr-gewinnsparverein.de/module.php5?am=17&fid=7&ident=10&mod=vorlagen

    Luke am 4. Januar 2010 um 18:16
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  11. 11

    @Luke
    Lt. Ausdruck (PDF siehe oben):
    “Die Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Hauptgewinn (15.000 EUR) beträgt ca. 1:2000.”

    Das widerspricht sich ja ein wenig zu den 500 Euro Hauptgewinn.

    Nichtspieler am 4. Januar 2010 um 18:52
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  12. 12

    “Die Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Hauptgewinn (15.000 EUR) beträgt ca. 1:2000″
    Korrekt wäre:
    “Die Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Hauptgewinn (15.000 EUR oder 500 EUR) beträgt ca. 1:2000″

    Jemand der sich auf die Angaben auf diesem Zettel verlässt und unterschreibt, wird also anscheinend brutal verarscht.

    Jockel am 4. Januar 2010 um 20:12
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  13. 13

    @nichtspieler: darauf wollte ich nicht herraus, sondern auf das “sparen” welches, eine inflation >= 0 vorrausgesetzt, nichts mit mit geldvermehren zu tun hat sondern bei dem man real geld verliert.

    Luke am 5. Januar 2010 um 12:44
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  14. 14

    Auf den (obligatorischen) jährlichen Kontoauszügen meiner Bank ist sogar Platz für Immobilienangebote (nur Text).

    #k.

    Kand.in.Sky am 5. Januar 2010 um 18:46
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  15. 15

    [...] bereits über die Qualität der Leistung dieser Genossenschafts-Bank berichtet, zum Beispiel über die Spielbank oder über eine besondere Art der Umsatzsteigerung, die sich die Volksbanker ausgedacht hatten. Die [...]

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