Der Spammer reagiert

5. August 2009

Es ist ein Klassiker – Spammer weisen alle Schuld von sich.

Ich hatte über den Kommentarspam betreffend www.rechtsanwalt.com bereits berichtet. Nun kommt eine Reaktion via eMail von Christian Schebitz, dem Geschäftsführer der ArenoNet GmbH, die das Portal unter www.rechtsanwalt.com betreibt. Ich hatte ihn aufgefordert, (weiteres) Spammen auf unseren Weblogs zu unterlassen.

Sehr geehrter Herr Hoenig,

leider ist uns nicht klar, wen oder was Sie mit Ihrer Drohung meinen. Aus meinem Unternehmen werden keinerlei Einträge in Weblogs vorgenommen!

Sonnige Grüße aus Mannheim-Lindenhof
 
Christian Schebitz
Dipl.-Kfm. / Geschäftsführer
 
Neuester Service: [Spam gelöscht. crh]

ArenoNet GmbH
Bürohaus Lindenhof
Steubenstr. 46
68163 Mannheim
 
T. +49 (621) 97 69 29 50
F. +49 (621) 97 69 29 59
 
Amtsgericht Mannheim: HRB 9382 – Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Christian Schebitz

So sind’se, diese Unternehmer. Es gibt immer wieder welche, die mit Tricksereien ihr Geld zu verdienen versuchen, statt ehrliche Leistung zu bringen.

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22 Kommentare zu “Der Spammer reagiert”

  1. 01

    Ob er sich wohl traut, bei diesem Beitrag einen “Kommentar” (“Tolle Leistung!” oder ähnlich) zu verfassen?

    doppelfish am 5. August 2009 um 08:24
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  2. 02

    Mir würde schon das im anderen Beitrag zitierte “Interessanter Beitrag. Danke.” reichen ;-)

    BV am 5. August 2009 um 08:35
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  3. 03

    Man könnte die Absender-IP-Adresse im Header der E-Mail mit den IP-Adressen beim Kommentarspam vergleichen.

    Ludwig am 5. August 2009 um 10:59
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  4. 04

    Sehr geehrter Herr Hoenig,

    nochmal: wenn Sie eine Behauptung aufstellen, müssen Sie diese beweisen! Bitte senden Sie mir die IP-Nummer, Datum und Uhrzeit des entsprechenden Eintrages zu. Wenn Sie das nicht können, fordere ich Sie auf unverzüglich die Behauptung, wir hätten ihren Block gespammt, von Ihrer Webseite zu entfernen. Ansonsten werde ich bereits morgen eine einstweilige Verfügung gegen sie erlassen.

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! Oder wollen Sie etwa behaupten, dass ihr plakatives Polizeischrottfahrzeug, sowie ihre unzähligen Twitter Einträge keine Werbung darstellen!? Sie selbst spammen doch das Internet damit förmlich zu – und scheinen sehr nötig zu haben!

    Sonnige Grüße aus Mannheim-Lindenhof

    Christian Schebitz
    Dipl.-Kfm. / Geschäftsführer

    Christian Schebitz am 5. August 2009 um 11:38
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  5. 05

    Nun ja, die ArenoNet GmbH des Herrn Christian Schebitz ist ja bereits beim Spamming per E-Mail erwischt worden und hat sich auch bereits strafbewehrt unterworfen. Vielleicht haben die ja inzwischen zu viele Unterlassungstitel an der Backe, als dass sie noch auf anderen Kontaktwegen als per Kommentarspam mit kalkulierbarem Risiko spammen können. Wer weiß, wer weiß …?!

    Rechtsanwalt Stefan Richter am 5. August 2009 um 16:38
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  6. 06

    In einem Fall, der mir bekannt wurde, soll Herr Schebitz bzw. sein Unternehmen ja bereits eine Vertragsstrafe von über 5.000 Euro gezahlt haben, weil er entgegen der strafbewehrten Unterlassungserklärung, die er oder sein Unternehmen abgegeben haben, doch wieder mit unerwünschter Werbung rumgenervt hat.

    Scheint ein richtig schlimmer Finger zu sein, dieser Herr Schebitz.

    RA Carsten R. Hoenig am 5. August 2009 um 17:27
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  7. 07

    Bleibt bloß die Frage, was käme, wenn er sich am Ende doch noch beim Kommentar-Spammen erwischen ließe. Was machte dann Herr Scheblitz von der ArenoNet GmbH um Himmels Willen bloß noch? Etwa No-Exit-Popupspam auf gut besuchten Pornoseiten? ;-)

    Oder doch gleich besser den Bundesfinanzminister um Abwrackprämie auf unzureichend erfolgreiche Anwaltsprogramme angehen? 8-)

    Rechtsanwalt Stefan Richter am 5. August 2009 um 21:37
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  8. 08

    Stefan, Carsten,

    pssst. Spammer ignoriert man schlicht… Genießt den Abend!

    NRN

    le D am 5. August 2009 um 22:14
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  9. 09

    @ le D:

    Vielleicht lohnt sich mal die Beobachtung einer Katze, wie sie mit einer Maus umgeht, die ihr zu nahe gekommen ist.

    RA Carsten R. Hoenig am 5. August 2009 um 22:33
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  10. 10

    [...] Was mache ich denn nun mit dem Kerl? [...]

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  11. 11

    Wenn man “Christian Schebitz” googelt, ist diese Seite immerhin schon unter den ersten 20 Treffern. Und da ist sicher noch mehr Musik drin… :-)

    Christian am 6. August 2009 um 10:34
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  12. 12

    Oh Gott, da kommt ja jetzt einiges auf Sie zu! Er wird eine einstweilige Verfügung erlassen – scheint wohl ein Richter zu sein…
    Und die Versicherung an Eides statt in einem Kommentar ist sicherlich einiges Wert!
    Sollen wir schon mal für die Prozesskosten sammeln? :D

    Toni am 6. August 2009 um 11:15
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  13. 13

    Sogar ein eigener Wikipedia-Artikel ist vorhanden. Wer traut sich einzufügen, dass er ein Spammer ist?! ;-)

    BV am 6. August 2009 um 13:49
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  14. 14

    Ich!

    Here we go:

    Christian Schebitz

    RA Carsten R. Hoenig am 6. August 2009 um 14:23
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  15. 15

    Ganz großes Kino. Ich werde mir gleich mal ein wenig Popcorn besorgen.

    Michael Stübing am 6. August 2009 um 15:57
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  16. 16

    Na denn, Butter bei die Fische!

    Sag mal, Carsten, möchtest Du die Behauptung von Herrn Schebitz, seine Bude hätte nie gespamt, nicht rot einfärben? Weil, man kann nicht so lügen ohne rot zu werden.

    Die Firma ArenoNet ist permanent durch telefonische Kaltaquise aufgefallen.

    Bezeichnend auch, daß mir am 17.9.05 anläßlich eines von mir gehaltenen Vortrages zum Thema „Spam und unerlaubte Werbung – anwaltliches Vorgehen und Stand der Rechtsprechung“ vor Rechtsanwaltskollegen in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Berlin u.a. mehrfach die Fa. ArenoNet als besonders penetrante Kaltaquiriererin benannt wurde, wobei das Vorgehen jedesmal identisch war: die Domain Rechtsanwalts.com wurde umfangreich vorgestellt und der Besuch des Außendienstmitarbeiters für den nächsten Tag angekündigt.

    Es gibt mehrere Beiträge von Rechtsanwaltskollegen, die sich an einer Mailingliste der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg beteiligen, die ebenfalls derartig belästigt wurden. Es gibt über 20 weitere Beiträge der Kollegen, die sich in geradezu sarkastischer Weise mit der Leistung und den Preisen der Fa. ArenoNet beschäftigen.

    Wir haben sowohl einstweilige Verfügungen auf Unterlassen gegen seine Firma erwirkt, die im Widerspruchsverfahren von ihm als endgültige Regelung anerkannt worden sind.

    Zudem hat er sich auch strafbewehrt meiner Kollegin gegenüber zur Unterlassung verpflichtet.

    Wegen eines Verstoßes gegen das Unterlassungsgebot der einstweiligen Verfügung wurde im Jahre 2005 ein Ordnungsgeld gegen ihn vom LG Berlin beschlossen.

    Aktuell (April 2009) hat er abermals gegen das Verbot verstoßen und mußte an meine Kollegin eine Vertragsstrafe i.H.v. 5.001,00 € zahlen.

    Treffenderweise sollte also die Firma areNOnet heißen…

    RA Bert Handschumacher am 6. August 2009 um 16:21
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  17. 17

    [...] einem Kommentar zu dem Beitrag Der Spammer reagiert: Die Firma ArenoNet ist permanent durch telefonische Kaltaquise [...]

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  18. 18

    Oje, hätte man doch in Mannheim-Lindenhof besser einfach den Mund nicht so voll genommen, nun muss auch geschluckt werden …

    Dummerweise ist das alles auch problemlos beweisbar, da kann Herr Scheblitz auch nicht mal die verfolgte Unschuld mimen. Ich wüßte nicht, dass sich der eine oder andere seiner Wettbewerber, die auch schon mal vereinzelt mit unerlaubter Faxwerbung o. ä. auffielen, so derart blöd benommen hätte. Die maulen, streichen einen dann von der Liste und Ruhe ist im Karton. Noch nicht ganz rechtskonform, aber wenigstens auch nicht völlig irre.

    Rechtsanwalt Stefan Richter am 6. August 2009 um 17:15
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  19. 19

    [...] Vorsorglich: Aus meiner Kanzlei werden keinerlei Aufkleber auf Briefkästen vorgenommen! (*) [...]

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  20. 20

    wenn die beschreibungen ihrer kollegen stimmen, kann ich die reaktion des freundlichen herrn hier in den kommentaren verstehen: falsch verstandene öffentlichkeitsarbeit. im internet funktioniert das nicht sehr gut. frau streisand lässt grüßen.

    .~.

    dot tilde dot am 19. September 2009 um 15:36
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  21. 21

    Die sinngemäßen Aussagen, dass Spammer dumm seien, sind redundant. Wären Spammer schlau, müssten sie nicht ihrer nervigen Beschäftigung nachgehen, sondern könnten ihren Lebensunterhalt verdienen wie jeder andere auch – und ohne Belästigung anderer.

    Wer es im Leben zu nichts bringt und ständig versagt, der spammt eben.

    Heribert Weizenegger am 9. November 2009 um 20:55
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  22. 22

    Interessante Geschichte. Mir ging es kürzlich ähnlich. Da wurde ich auch mit Kommentaren zugespammt, die Links auf eine Schönheitsklinik beinhalteten. Das ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich einen Blogeintrag dazu verfasst habe (Klick auf meinen Namen).
    Nun erhielt ich Post von einem österreichischen Rechtsanwalt, der im Namen des im Blogpost erwähnten Herrn (nicht im Auftrag der Schönheitsklinik) handelt. Ich solle doch bitte den Beitrag entfernen, da sein Mandant nicht wünscht, mit Kommentarspam in Verbindung gebracht zu werden. Werder er noch die Klinik hätten die Spam-Kommentare erstellt. Außerdem soll ich natürlich die Kosten für den RA überweisen.

    Weiß noch gar nicht, ob ich das jetzt einfach ignorieren soll, im Blog dokumentieren oder einem Rechtsanwalt übergeben.

    Bin einfach genervt durch sowas.

    Frank Zimper am 9. Mai 2010 um 22:23
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