Die Polizei macht Punk-Party

29. Juli 2010

Die Hamburger Polizei hatte ein paar Kollegen aus Sachsen-Anhalt eingeladen, sich das Schanzenviertel einmal gemeinsam anzuschauen. Nach dem Besuch wurden die Gäste standesgemäß untergebracht, im Steigenberger Treudelberg. Die Nobelherberge verspricht nämlich:

Sie suchen noch nach dem gewissen Etwas um Ihre Veranstaltung zu etwas Besonderem zu machen? Was wäre idealer, als zwischendurch eine aktive, sportliche oder kulinarische Pause einzulegen? Gerne erstellen wir Ihnen Ihr individuelles Rahmenprogramm, welches jeden einzelnen Ihrer Teilnehmer aufs Neue motivieren wird!

Aktiv, sportlich und kulinaisch. Das ist das, was die Sachsen-Anhaltiner brauchen, dachten sich die Hamburger. Und trafen den Nagel auf den Kopf. Es muß eine geile Party gewesen sein, berichtet NDR Online:

Ein volltrunkener Beamter in Uniform erbrach sich auf dem Hotelflur, andere stürmten eine Hochzeitsgesellschaft und belästigten die Gäste. Außerdem seien Hotelangestellte verbal attackiert worden.

Ich wußte es: In jedem Polizeibeamten steckt ein Punk! 8-)

Danke an Zippe für den Hinweis auf den Bericht. crh

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5 Kommentare zu “Die Polizei macht Punk-Party”

  1. 01

    Nicht schlecht – in dem Hotel macht auch Freshfields den Grundlagenkurs für die neuen Associates im Gesellschaftsrecht. Polizist müsste man sein…

    Till am 29. Juli 2010 um 14:07
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  2. 02

    Das wirft ganz neues Licht auf die Frage, wer denn die Krawallbrüder im Schanzenviertel oder auch bei anderen Großdemos Castor, 1. Mai in Kreuzberg etc. sind. Fahrzeuge mit MD-Kennzeichen tauchen da immer wieder auf.

    RA Anders am 29. Juli 2010 um 14:17
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  3. 03

    Besser als sich von linken Zecken mit Steinen bewerfen zu lassen. Ist doch schlau.

    Peter am 29. Juli 2010 um 14:47
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  4. 04

    Peter: Das kommt ja am nächsten Tag. Darf ja jeder mal randalieren, ist ja nur fair.

    doppelfish am 29. Juli 2010 um 15:33
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  5. 05

    Wie man beim NDR nachlesen kann, waren es “nur” 16 von 100 Beamten, die Randale machten.
    Disziplinarische MAßnahmen werden geprüft.
    Hamburg fordert in Zukunft keine Beamten mehr aus Sachsen-Anhalt an.
    http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/polizei290.html

    Airfix am 30. Juli 2010 um 11:29
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