Die Richterin und die Faxbedienung

30. Juli 2009

Aus einer Gerichtsakte:

leere Seiten-443

Ist ja auch schwierig, diese neuartige Technik zu verstehen. Ich hab’s mir verkniffen, mit “feixenden Grüßen” zu salutieren. Immerhin, sie hat’s ja noch rechtzeitig gemerkt. ;-)

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15 Kommentare zu “Die Richterin und die Faxbedienung”

  1. 01

    ist mir auch schon passiert – peinlich, aber wahr

    ballmann am 30. Juli 2009 um 08:15
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  2. 02

    Ist das symptomatisch für den Justizdienst? Sind die alle so, die da arbeiten? ;-)

    RA Carsten R. Hoenig am 30. Juli 2009 um 08:27
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  3. 03

    Wahrscheinlich liegt es schon allein daran, dass die im Justizdienst beschäftigten ihre Faxgeräte weit weniger selbst benutzen als beispielsweise Rechtsanwälte (und dabei meine ich gar nicht unbedingt das Frist-Fax um fünf vor zwölf).

    BV am 30. Juli 2009 um 08:55
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  4. 04

    Ganz wichtig: Die Antwort durch Bezeichnung als “Vermerk” in eine beamtliche Form gießen.

    sso am 30. Juli 2009 um 09:02
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  5. 05

    Es gibt immer noch Faxeräte mit Face down Einzug (jedenfalls im Dienstgebrauch).

    Und an einer Behörde hat man es dann auch schon mal mit unterschiedlichen Faxgeräten und deren individuellen Vorlieben für den jeweiligen Einzug zu tun (Zentralfax, Abteilungsfax).

    Da kann man schon mal durcheinanderkommen :) Ich hatte damit auch schon zu kämpfen.

    Staatsanwalt am 30. Juli 2009 um 09:21
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  6. 06

    Nur selten macht der Richter selbst Faxen – er lässt im Normalfall faxen

    Face down ?
    also mit der Butterseite nach unten ?

    ballmann am 30. Juli 2009 um 09:26
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  7. 07

    @ BV:

    1.
    Es gibt da so Piktogramme auf den Geräten; man muß also noch nicht einmal lesen können, um die richtige Seite nach oben/unten zu legen.

    2.
    Wenn ich ein Fax verkehrt herum schicken *wollte*, dann müßte ich meinen Rechner auf den Kopf stellen, um die Fax-/ISDN-Karte zu täuschen.

    RA Carsten R. Hoenig am 30. Juli 2009 um 10:31
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  8. 08

    Ich finde die Frau sympathisch. Sie geht selbst zum Fax, macht einen Fehler, bemerkt ihn, korrigiert ihn und steht dazu. Was will man mehr?

    rajede am 30. Juli 2009 um 11:52
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  9. 09

    Damit ich eine Frau sympathisch finde, sollte sie andere Qualitäten haben, als ein Faxgerät (nicht) füttern zu können. Aber Du warst ja schon immer sehr genügsam. ;-)

    Und wenn Du wüßtest, was auf den Vorderseiten zu lesen war, würdest Du diese Richterin auch anders beurteilen.

    RA Carsten R. Hoenig am 30. Juli 2009 um 12:05
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  10. 10

    In diesem Video aus Hamburg über eine Festnahme auf lawblog (ursprünglich Wagnwer) kann man sehen, die Polizistin bekommt den Kofferraum nicht auf und ein Kollege schafft es problemlos.

    Frauen und Technik. Oft einfach unglaublich. Dafür fällen Richterinnen wenigstens öfter angemessen harte Urteile.

    ana am 30. Juli 2009 um 12:21
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  11. 11

    @crh:

    ad 1.: Wahrscheinlich. Aber vielleicht hat das ja jemand entfernt.

    ad 2.: Das würde ich gerne sehen ;-)

      ad 1.: An Ihnen ist ein guter Verteidiger (Fachanwalt für Richterinnenprobleme) verloren gegangen.
    BV am 30. Juli 2009 um 12:44
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  12. 12

    Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, dass der handschriftliche (aber nicht unterschriebene) Vermerk von der Richterin stammt und nicht von der Auszubildenden auf der Geschäftsstelle?

      Ja. Die Unterschrift der Richterin, die ich hier nicht veröffentlichen wollte. crh
    Hannes am 30. Juli 2009 um 15:23
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  13. 13

    Die Richterin hat mein vollstes Verständnis. – Das Multifunktionsmonster an meinem Arbeitsplatz kann nicht nur faxen, sondern auch “scannen”, fotokopieren, E-mails verschicken und drucken. So ein komisches Symbol, das vermutlich zeigen soll, wieherum man das Papier einzulegen hat, hat das Monster auch. Allerdings … wenn da so Striche sind und das Dreieck soll wohl eine umgeknickte Ecke darstellen, warum auch immer … aber was soll das jetzt bitte bedeuten?

    Glücklicherweise kann man beim Kopieren erst einmal eine Testeite einlegen und sehen, was passiert.

    Klaus am 30. Juli 2009 um 18:55
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  14. 14

    Ja, schlimm, wenn das Personal aus dem Haus ist

    Edding am 30. Juli 2009 um 20:22
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  15. 15

    zu #02: symptomatisch in einigen Faellen sichgerlich, in diesem aber (auch) sympatisch :)

    Aber hat die gute Frauch echt “den Fax” geschrieben, oder ist das “das” nur sehr unleserlich?

    gb

    gb am 3. August 2009 um 02:06
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