Ein Maserati für die Treberhilfe

19. Februar 2010

Seit 20 Jahren kümmert sich die Treberhilfe Berlin um Obdachlose, Stricher, Straßenkinder. Und zwar erfolgreich. Nun ist die Organisation ins Gerede gekommen. Der Chef fährt einen Maserati Quattroporte.

Es stellt sich die Frage: Darf der das, als Manager eines erfolgreichen Unternehmens im Sozialwesen der Stadt? Diskutiert man beim Tagesspiegel.

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12 Kommentare zu “Ein Maserati für die Treberhilfe”

  1. 01

    Wie man im Artikel lesen kann handelt es sich um ein Gebrauchtfahrzeug. Habe gerade mal geschaut, gute Exemplare bekommt man zwischen 35-40k Euro als Gebrauchten, also in etwas das Geld das man für einen neuen 5er BMW hinlegen muss. Beim neuen BMW hätte sicher keiner geschrien, hässliche Doppelmoral.

    matze am 19. Februar 2010 um 12:13
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  2. 02

    unmöglich! Ein Auto zu fahren, das damit angibt, vier Türen zu haben.

    RA Diedrich am 19. Februar 2010 um 13:04
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  3. 03

    Ob es denn nun gerade ein Maserati sein muss, erscheint mir schon fraglich, ebenso auch das eine oder andere Argument des Geschäftsführers. Dass er den Wagen nicht privat fahre, wage ich zu beweifeln, auch das Arguemnt, man werde sonst bei Investoren nicht ernst genommen ist fragwürdig, trifft aber bestimmt nicht auf alle Investoren zu. Im Gegenteil dürfte sich der eine oder andere fragen, ob er denn mit seinem investierten Geld unbedingt den Maserati des GEschäftsführers mit finanzieren muss. Auch wenn der gebraucht nicht mehr kosten sollte als ein neuer 5-er BMW (der Vergleich ist schon merkwürdig, alt mit neu?) und ein gut gebrauchter sicher mehr als 35-40 TE kosten dürfte, ist eben die AUßenwirkung nun einmal eine andere. Zumindest zeugt es von keinem guten Fingerspitzengefühl des GEschäftsführers.

    Joerg am 19. Februar 2010 um 13:26
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  4. 04

    Die Frage ist doch eher, warum er freiwillig so etwas hässliches fährt ;) Sollte man ihn vielleicht eher bemitleiden?

    A.N. am 19. Februar 2010 um 13:29
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  5. 05

    Naja, als “Dienstwagen” finde ich das Ganze doch recht fragwürdig – aber das geht mir allgemein bei fast allen Dienstwagen so. Ich verstehe auch nicht, wie (auch grüne) Minister unbedingt riesige Spritschlucker fahren (lassen) müssen.

    Als Privatwagen wäre es aber kein Problem.

    Pascal am 19. Februar 2010 um 13:49
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  6. 06

    ich denke nicht, dass die soziale Komponente und der Maserati in Widerspruch stehen. In Widerspruch steht wohl – zumindest mE – der Maserati mit der Firmierung der Treberhilfe als gGmbH. Also als Gesellschaft, die wegen ihrer Gemeinnützigkeit zumindest teilweise steuerbefreit arbeitet.

    af am 19. Februar 2010 um 16:32
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  7. 07

    Ich hätte einen Audi besser gefunden.
    http://www.youtube.com/watch?v=IscVh48HFtE
    Aber der Wiederverkaufswert ist deutlich geringer.

    knilch am 19. Februar 2010 um 20:28
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  8. 08

    fährt er damit Essen auf Rädern aus ?

    InSignumVictoriae am 19. Februar 2010 um 20:31
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  9. 09

    Seit Jahren spart sich Armin F. das Geld für eine Dauerkarte seines geliebten FC Bayern buchstäblich vom Munde ab.
    Nun ist herausgekommen, dass die Spieler hochpreisige Autos fahren. Dürfen die das?

    maik am 19. Februar 2010 um 23:59
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  10. 10

    Einfach nur ein schönes Auto!

    MaxR am 21. Februar 2010 um 10:58
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  11. 11

    [...] Februar 2010 Der wegen seines Dienstwagens in die Kritik geratene Chef der sozialen Organisation Treberhilfe, Harald Ehlert, zieht Konsequenzen. Der [...]

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  12. 12

    Ich frage mich, wer als Nächster mit einem Ferrari aufkreuzt um Spenden zu sammeln. Haben denn diese Brüder kein Ehrgefühl mehr ?

    Manitu am 23. Februar 2010 um 15:05
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