Ermittlungen bei Facebook

25. Februar 2010

Die Polizei entdeckt soziale Netzwerke: Plattformen wie Facebook seien “wahre Fundgruben”, schreiben zwei Dozenten in einer Polizei-Fachzeitschrift – und geben Kollegen Tipps.

berichtet Thomas Schmid in der taz.

Es erscheint nicht nur wenig sinnvoll, einen geplanten Bankraub auf Facebook, StudiVZ oder Wer-kennt-wen anzukündigen. Man sollte auch darauf achten, wen man sich als als “Freund” in’s Netz holt.

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Polizei, Staatsanwaltschaft, Strafrecht | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

8 Kommentare zu “Ermittlungen bei Facebook”

  1. 01

    Neue Geschäftsidee: http://www.verbrechr.com. Oder http://www.KnackiVZ.de vielleicht. Muß ich mal drüber nachdenken. :)

    doppelfish am 25. Februar 2010 um 09:48
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  2. 02

    In einer aktuellen Sache hat das jugendliche Opfer den Täter (schwerer Raub) auch auf einem dieser Portale entdeckt.
    In den Wahlbildvorlagen hatte er und die anderen drei Opfer ihn aber nicht wiedergefunden.
    Jeder muss wissen wie viele Informationen er von sich preisgibt…

    RA Anders am 25. Februar 2010 um 11:18
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  3. 03

    Es fehlt einfach das Problembewusstsein.
    Hier hat ein Redakteur mal einen Versuch gemacht und sich auf Facebook ein jugendliches “Opfer” ausgesucht. Binnen einer halben Stunde wusste er alles von der Jugendlichen. Daraufhin hatte er sie angerufen und ihr Kommentar war: “Das ist eigentlich egal”.

    Tourix am 25. Februar 2010 um 12:10
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  4. 04

    Man kann nur hoffen, dass Richter das Argument “Facebook Kontakt zu einem Beschuldigten” noch nicht als Grundlage für eine Hausdurchsuchung sehen.

    Denker am 25. Februar 2010 um 14:29
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  5. 05

    Das ist doch ein alter Hut. Bei jeder dritten Strafsache hier – grob geschätzt – taucht wkw auf. Dort kann die Polizei wunderbar ermitteln und tut es auch. Nach Schlägereien wird dort von der Polizei gerne nach Spitznamen usw. gesucht. Auch Opfer suchen immer öfter selbst in einschlägigen Portalen nach den Tätern und es gelingt immer öfter. Ich rate jedem Mandanten keine privaten Daten und vor allem keine Fotos zu veröffentlichen.

    RA am 25. Februar 2010 um 15:22
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  6. 06

    Hallo RA, Sie schreiben, das sei ein alter Hut. Als ich in einem anderen Fall WOLLTE, dass die Polizei/Staatsanwaltschaft im Netz und zwar bei youtube ermittelt, passierete monatelang gar nichts mit der Begründung, man habe ja gar keinen Rechner auf dem Revier mit dem man ins Internet könne. Es sei eine andere Stelle “für sowas” zuständig und man müsse das alles jetzt erst mal weitergeben. Passiert ist nichts wie die Ermittlungsakte zeigte. Am Ende des Tages wurde das Verfahren eingestellt und der Mandant, der massiv gemobbt wurde/wird, hat es aufgeben, sich aufzuregen.

    Grüße an die Kreuzberger Kollegen :) !

    Julia am 25. Februar 2010 um 17:09
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  7. 07

    In umgekehrter Weise gibts das auch:
    http://pleaserobme.com/

    Brent am 25. Februar 2010 um 18:19
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  8. 08

    Och, facebook sammelt auch ohne Hilfe der Nutzer alles und reicht es freudig bei erstbester Gelegenheit an anfragende Behörden:

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-02/cryptome-microsoft-manual-police?page=2

    corax am 26. Februar 2010 um 19:15
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