Giftgas am 1. Mai

21. September 2009

Dutzende Berliner Polizisten sind bei den schweren Krawallen am 1.Mai in Kreuzberg in der Nähe des Kottbusser Tors durch den Rauch einer Gasgranate verletzt worden. 47 Beamte waren, wie berichtet, schlagartig außer Gefecht gesetzt, nachdem sie den Rauch eingeatmet hatten. Nun teilte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mit, die Gasbombe stamme aus britischen Militärbeständen und sei zur Abwehr von Aufständen und zur Terrorbekämpfung in Nordirland entwickelt worden.

Quelle: Morgenpost

Davon erfährt man erst jetzt. Auch die betroffenen Polizeibeamten sollen bislang nicht informiert worden sein. Da hört der Spaß auf.

Ich bin auf die kommenden “revolutionären 1. Mai Demos” gespannt.

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Polizei, Strafrecht | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

10 Kommentare zu “Giftgas am 1. Mai”

  1. 01

    http://www.bildblog.de/11844/viel-giftgas-um-nichts/

    Sicher kein Spaß, aber definitiv kein Giftgas.

    Ich am 21. September 2009 um 11:42
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  2. 02

    Eine Presseerklärung der Beliner Polizei zu dem Thema ist mit “Polizeipräsident weist Vorwürfe der Deutschen Polizeigewerkschaft in Zusammenhang mit Nebelwurfgranate am 1. Mai als haltlos zurück” betitelt: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/139431/index.html

    Dominik Boecker am 21. September 2009 um 11:45
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  3. 03

    “Da hört der Spaß auf.”

    Genau, denn Familienväter mit Pflastersteinen zu bewerfen ist noch lustig. Auch Brandbomben auf Polizisten zu bewerfen ist sehr witzig.

    Vielleicht sollten Sie sich im nächsten Jahr mal eine Polizeiuniform anziehen und dann versuchen die Demonstranten mal Sie umzubringen. Mal sehen wo dann bei Ihnen der Spaß aufhört.

    Hannes am 21. September 2009 um 11:59
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  4. 04

    Pflastersteine und Brandsätze sind nicht witzig, und CS-Gas ist sicher der Gesundheit nicht förderlich.

    In Anbetracht des üblichen populistischen Handelns der DPolG (nicht zu verwechseln mit der GdP) liegt aber der Verdacht nicht fern, dass hier eine alte Geschichte zu PR-Zwecken aufgewärmt wird, und die Springerpresse ein dankbarer Abnehmer ist.

    Ich am 21. September 2009 um 12:38
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  5. 05

    fefe hat auch was dazu zu sagen:
    http://blog.fefe.de/?ts=b44a34c3
    “Oh und, hier ist die Symptombeschreibung beim ehemaligen Nachrichtenmagazin: [...] Wisst ihr, wie das klingt? Wie ganz normales Tränengas. Mit dem die Polizei seit Jahren Demonstranten beschießt.”

    Mone am 21. September 2009 um 13:25
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  6. 06

    Na ja, wenn wirklich GIFTGAS wäre, wäre dann der Einsatz gegen Demonstranten nicht fraglich? CS ist sicher nicht angenehm, vlt. sogar giftig. Aber immer noch auf Seiten “unsrer” Freunde und Hlefer im Einsatz. Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus…

    No Name am 21. September 2009 um 14:22
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  7. 07

    Ihr wollt doch nicht linke Zecken mit arbeitenden Polizisten vergleichen, oder?

    Wer gibt denn solchen verfilzten Typen das Recht Polizisten anzugreifen? Polizisten sind dafür da die Ordnung in einem Land zu sichern und Verbrechen aufzuklären und zu verhindern.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/139687/index.html (wieder etwas sehr spassiges für alle linken Deutschlandhasser)

    Ihr könnt nicht ganz dicht sein.

    Hannes am 21. September 2009 um 19:13
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  8. 08

    @ Hannes. Doch. Ist voll einfach…
    Mensch = Mensch
    Fertig.Fragen ?

    Sebastian am 22. September 2009 um 19:05
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  9. 09

    @Hannes
    Die meisten Linken die ich kenne sind friedliche Menschen mit tw. gewöhnungsbedürftiger Mode. Krawallmacher sind meines erachtens “unpolitisch”. Den gehts um Randale, egal ob von linken oder vom rechten Ufer. Und die Arbeit unsrer Polizei kritisch zui beobachten obliegt jedem Bürger! Hat sich schon mal jemand, insbesondere Du, die Frage gestellt warum der mit einer Pistole bewaffnete Amokläufer von Winnenden noch nach seienr Verwundung durch Polizeikugeln (am Bein) zwei Menschen in einen Autohaus erschießen konnte (Grün-Weiß hatte trotzt materieller wie personeller Überlegenheit den Rückzug angetreten), in Regensburg jedoch wird ein mit einem Messer flüchtender Student mutig von zwei Polizisten erschossen (je ein Magazin verschossen), in Ansbach treffen mind. drei Kugeln einen mit einer Axt bewaffneten “Amokläufer”. Hätte es in diesem Fälle nicht immobilsierende Schüsse in die Beine getan. Genug geschrieben, sicher ist verkehrt Polizisten anzugreifen, aber die Bezeichnug GIFTGAS für CS ist falsch und ireeführend. Und jeder Polizist sollte das Zeug selbst erkennen, er kommt ja während seines Dienstes sicher mal in Kontakt damit.

    No Name am 23. September 2009 um 10:40
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  10. 10

    @Hannes: “immobilsierende Schüsse in die Beine”

    Common misperception. Die Trefferwahrscheinlichkeit ist bei Beinschüssen weit niedriger als bei Torsoschüssen, auch die Stoppwirkung ist geringer. Horrorvorstellung ist daher, daß ein Amokläufer z.B. eine Handgranate mit sich führt, oder eine funkgesteuerte Sprengfalle irgendwo eingebracht hat. Da wird der Schutz potentieller Opfer höher gewertet, wie ich finde, auch zu recht.
    Auch liegt es nicht unbedingt im Interesse des Amokläufers. Die Polizei nutzt – naheliegenderweise – in den meisten Bundesländern keine Vollmantelgeschosse (die würden nämlich z.B. Passanten hinter einem Ziel gefährden). Die genutzte Mun neigt zur Ausdehnung, und mit Rotation dürftest Du einen Wundkanal von ~20 mm haben, give or take. Im Beinbereich hast Du damit ein relativ hohes Risiko, die Arteria / Vena Femoralis zu treffen, und dann ist in der Regel jede Ersthilfe zu spät.

    Till am 23. September 2009 um 21:25
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