<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: JuraXX pleite?</title>
	<atom:link href="http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Mar 2010 12:03:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: wolfgang gerlach</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-44478</link>
		<dc:creator>wolfgang gerlach</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 11:03:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-44478</guid>
		<description>Meine sehr geehrten Herren Juristen,
als gelegentlich Rechtssuchender (privat und geschäftlich) ist mir Ihre Diskussion über erfolgreiche Geschäftskonzepte so überflüssig, wie ein Kropf.
Denn: nach rund einem Jahrzehnt &quot;wundern&quot; über so manchen Ausgang eines Rechtsstreits beschaffte ich mir jeweils entsprechende Literatur, bevor ich &quot;zum Anwalt&quot; ging. Was mir so manchen Erfolg einbrachte, den ich ohne eigene jur. Kenntnisse -trotz Anwalt- nie erreicht hätte.
Hatte im Lauf meines Lebens mit einigen zig Organen der Rechtspflege zu tun. Und mir auch so manche Rechtssache von Mitmenschen nachgelesen. Gehe mittlerweile davon aus, dass weit über 50% der &quot;Organe der Rechtspflege&quot; aus deren passivem und aktiven Verhalten heraus als unseriös bezeichnet werden können.
 
Bemerkenswerte Defizite gab es z.B. bei:

Ernsthaftigkeit der Leistungsbereitschaft (im Vergleich zu beispielsweise einem Handwerker oder Ingenieur). Teilweise Leistung nahe Null.

Nicht gesetzeskonformem Verhalten (der blöde Mandat hat ja eh keine Ahnung !)

Teils vorsätzliche, teils unqualifizierte Missachtung der Gesetze der Logik.
 
Überhöhte Gebühren fordern und/oder berechnen
Versprechnungen machen/Prognosen erstellen, wo &quot;man&quot; wahrscheinlich meist von vornherein wusste, dass nicht realisierbar.

Teils (fahrlässig und/oder vorsätzlich) so agieren, dass dies direkt den nachvollziehbaren Interessen des Rechtssuchenden konträr ist.

Ferner sieht es mir ernsthaft danach aus, als wäre den Organen der Rechtspflege derjenige sympathischer, der Recht(e) anderer verletzt und/oder überdurchschnittlich streitlustig ist. 
Der Grund liegt meines Erachtens darin, dass überwiegend der Bürger, der sich gesetzwidrig und/oder streitlustig verhält, &quot;redlich&quot; dafür sorgt, dass die Organe der Rechtspflege Arbeit haben. Er wäre somit sinngemäss der &quot;eigentliche Arbeitgeber&quot; der Organe der Rechtspflege. 

Für uns Bürger wäre es gut, wenn ein &quot;guter&quot; Anwalt auch angemessen gut honoriert würde. 
Ein -aus der Sicht eines rechtssuchenden Bürgers- guter Anwalt rät z.B. von sinnlosen Prozessen und/oder unnötig hohem Streitwert ab. 
Ein angemessenes Honorar könnte z.B. so an den Streit-Erfolg des Anwalts gekoppelt werden, dass ewa die Hälfte des Honorars zu gleichen Teilen unter den gegnerischen Anwälten aufgeteilt würde. Während die zweite Hälfte entsprechend dem Obsiegen seiner Partei aufgeschlüsselt würde.

Beispiel
                       
Totalverlust 1 Partei- 
obsiegender Anwalt 25 + 50% verlierender A. 25+0%
2/3 obsiegend
obsiegender Anw 25 + 34% ; verlierender A 25 + 16%

wodurch sich meiner Meinung nach
im Lauf der Zeit die weniger guten Anwälte nach einem anderen Tätigkeitsfeld umsehen würden und dies fleissigen, qualifizierten angemessen gut verdienen würden
unser Rechtssystem dem Ideal eines Rechtsstaats deutlich näher käme
wenig qualifizierte Abiturienten nicht ein Jura-Studium anstreben und so auch die Juristen-Schwemme und deren Negativ-Folgen sich positiv regulieren würde
und zuguterletzt auch das Ansehen der Organe der Rechtspflege in der Gesellschaft deutlich besser würde
wolf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine sehr geehrten Herren Juristen,<br />
als gelegentlich Rechtssuchender (privat und geschäftlich) ist mir Ihre Diskussion über erfolgreiche Geschäftskonzepte so überflüssig, wie ein Kropf.<br />
Denn: nach rund einem Jahrzehnt &#8220;wundern&#8221; über so manchen Ausgang eines Rechtsstreits beschaffte ich mir jeweils entsprechende Literatur, bevor ich &#8220;zum Anwalt&#8221; ging. Was mir so manchen Erfolg einbrachte, den ich ohne eigene jur. Kenntnisse -trotz Anwalt- nie erreicht hätte.<br />
Hatte im Lauf meines Lebens mit einigen zig Organen der Rechtspflege zu tun. Und mir auch so manche Rechtssache von Mitmenschen nachgelesen. Gehe mittlerweile davon aus, dass weit über 50% der &#8220;Organe der Rechtspflege&#8221; aus deren passivem und aktiven Verhalten heraus als unseriös bezeichnet werden können.</p>
<p>Bemerkenswerte Defizite gab es z.B. bei:</p>
<p>Ernsthaftigkeit der Leistungsbereitschaft (im Vergleich zu beispielsweise einem Handwerker oder Ingenieur). Teilweise Leistung nahe Null.</p>
<p>Nicht gesetzeskonformem Verhalten (der blöde Mandat hat ja eh keine Ahnung !)</p>
<p>Teils vorsätzliche, teils unqualifizierte Missachtung der Gesetze der Logik.</p>
<p>Überhöhte Gebühren fordern und/oder berechnen<br />
Versprechnungen machen/Prognosen erstellen, wo &#8220;man&#8221; wahrscheinlich meist von vornherein wusste, dass nicht realisierbar.</p>
<p>Teils (fahrlässig und/oder vorsätzlich) so agieren, dass dies direkt den nachvollziehbaren Interessen des Rechtssuchenden konträr ist.</p>
<p>Ferner sieht es mir ernsthaft danach aus, als wäre den Organen der Rechtspflege derjenige sympathischer, der Recht(e) anderer verletzt und/oder überdurchschnittlich streitlustig ist.<br />
Der Grund liegt meines Erachtens darin, dass überwiegend der Bürger, der sich gesetzwidrig und/oder streitlustig verhält, &#8220;redlich&#8221; dafür sorgt, dass die Organe der Rechtspflege Arbeit haben. Er wäre somit sinngemäss der &#8220;eigentliche Arbeitgeber&#8221; der Organe der Rechtspflege. </p>
<p>Für uns Bürger wäre es gut, wenn ein &#8220;guter&#8221; Anwalt auch angemessen gut honoriert würde.<br />
Ein -aus der Sicht eines rechtssuchenden Bürgers- guter Anwalt rät z.B. von sinnlosen Prozessen und/oder unnötig hohem Streitwert ab.<br />
Ein angemessenes Honorar könnte z.B. so an den Streit-Erfolg des Anwalts gekoppelt werden, dass ewa die Hälfte des Honorars zu gleichen Teilen unter den gegnerischen Anwälten aufgeteilt würde. Während die zweite Hälfte entsprechend dem Obsiegen seiner Partei aufgeschlüsselt würde.</p>
<p>Beispiel</p>
<p>Totalverlust 1 Partei-<br />
obsiegender Anwalt 25 + 50% verlierender A. 25+0%<br />
2/3 obsiegend<br />
obsiegender Anw 25 + 34% ; verlierender A 25 + 16%</p>
<p>wodurch sich meiner Meinung nach<br />
im Lauf der Zeit die weniger guten Anwälte nach einem anderen Tätigkeitsfeld umsehen würden und dies fleissigen, qualifizierten angemessen gut verdienen würden<br />
unser Rechtssystem dem Ideal eines Rechtsstaats deutlich näher käme<br />
wenig qualifizierte Abiturienten nicht ein Jura-Studium anstreben und so auch die Juristen-Schwemme und deren Negativ-Folgen sich positiv regulieren würde<br />
und zuguterletzt auch das Ansehen der Organe der Rechtspflege in der Gesellschaft deutlich besser würde<br />
wolf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JurastudentinO</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-38913</link>
		<dc:creator>JurastudentinO</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:09:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-38913</guid>
		<description>Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland Beratungs- und/oder Prozesskostenhilfe beantragt und in bestimmten Fällen auch in Anspruch genommen werden durfte und darf, stellt sich mir die Frage, warum es immer noch Leute gab, die auf der Suche nach einer billigen Rechtsauskunft lieber zum RA bei JuraXX gegangen sind und nicht zum Amtsgericht, um sich einen Beratunshilfeschein ausstellen zu lassen. 
So drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Menschen, die die Rechtsauskunft lieber bei JuraXX suchten, entweder nicht über die nötige Kenntnis hinsichtlich einer anderweitigen, ihren finanziellen Verhältnissen angepasste, Rechtsberatung verfügten oder aber keinen Wert auf eine sichere, verlässliche Rechtsauskunft legten. Letzteres würde das Konzept von JuraXX rechtfertigen - allerdings ließe sich über Verlässlichkeit streiten.

Interessant erscheint mir auch die sinngemäße Antwort von E. Boss auf die Frage, ob sich sein Geschäftsmodell denn rechnen würde; für einen in jedem Fall und zwar für ihn. (http://blog.juracity.de/2007-06-06/warum-juraxx-nicht-funktionieren-konnte-oder-judex-non-calculat.html)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland Beratungs- und/oder Prozesskostenhilfe beantragt und in bestimmten Fällen auch in Anspruch genommen werden durfte und darf, stellt sich mir die Frage, warum es immer noch Leute gab, die auf der Suche nach einer billigen Rechtsauskunft lieber zum RA bei JuraXX gegangen sind und nicht zum Amtsgericht, um sich einen Beratunshilfeschein ausstellen zu lassen.<br />
So drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Menschen, die die Rechtsauskunft lieber bei JuraXX suchten, entweder nicht über die nötige Kenntnis hinsichtlich einer anderweitigen, ihren finanziellen Verhältnissen angepasste, Rechtsberatung verfügten oder aber keinen Wert auf eine sichere, verlässliche Rechtsauskunft legten. Letzteres würde das Konzept von JuraXX rechtfertigen &#8211; allerdings ließe sich über Verlässlichkeit streiten.</p>
<p>Interessant erscheint mir auch die sinngemäße Antwort von E. Boss auf die Frage, ob sich sein Geschäftsmodell denn rechnen würde; für einen in jedem Fall und zwar für ihn. (<a href="http://blog.juracity.de/2007-06-06/warum-juraxx-nicht-funktionieren-konnte-oder-judex-non-calculat.html" rel="nofollow"></a><a href='http://blog.juracity.de/2007-06-06/warum-juraxx-nicht-funktionieren-konnte-oder-judex-non-calculat.html'>http://blog.juracity.de/2007-06-06/warum-juraxx-nicht-funktionieren-konnte-oder-judex-non-calculat.html</a>)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rechtsanwalt</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-35433</link>
		<dc:creator>Rechtsanwalt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 18:32:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-35433</guid>
		<description>Hatte dem Konzept eigentlich auch einiges an Potential zugeschrieben. Ob nun das Konzept an sich gescheitert ist oder das ganze an Fehlern der Geschäftsführung lag, wage ich so von ganz weit außen nicht zu beurteilen. Fest steht wohl, dass man sich tatsächlich nicht hinter Vergütungsgesetzen verstecken darf, andersrum aber auch kein &quot;Fast Law&quot; verkaufen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte dem Konzept eigentlich auch einiges an Potential zugeschrieben. Ob nun das Konzept an sich gescheitert ist oder das ganze an Fehlern der Geschäftsführung lag, wage ich so von ganz weit außen nicht zu beurteilen. Fest steht wohl, dass man sich tatsächlich nicht hinter Vergütungsgesetzen verstecken darf, andersrum aber auch kein &#8220;Fast Law&#8221; verkaufen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter-Thomas Götz</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-15225</link>
		<dc:creator>Peter-Thomas Götz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 07:29:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-15225</guid>
		<description>Vielen Dank für die Nachfrage, Herr Kollege Knöppel, aber ich habe Gott sei Dank kein Problem.
Falls es zukünftig zu Problemen kommen sollte, werde ich  sicherlich jemanden kontaktieren, von dem ich überzeugt bin, das er zur Problemlösung beitragen kann.
MfkG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Nachfrage, Herr Kollege Knöppel, aber ich habe Gott sei Dank kein Problem.<br />
Falls es zukünftig zu Problemen kommen sollte, werde ich  sicherlich jemanden kontaktieren, von dem ich überzeugt bin, das er zur Problemlösung beitragen kann.<br />
MfkG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peter knöppel</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-15170</link>
		<dc:creator>peter knöppel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 12:59:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-15170</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kollege Götz,

was ist eigentlich Ihr Problem ?

Mit freundlichen, kollegialen Grüßen

Peter Knöppel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kollege Götz,</p>
<p>was ist eigentlich Ihr Problem ?</p>
<p>Mit freundlichen, kollegialen Grüßen</p>
<p>Peter Knöppel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter-Thomas Götz</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-15167</link>
		<dc:creator>Peter-Thomas Götz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 08:59:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-15167</guid>
		<description>Zitat:
Schön. Dann kann der Kollege, der das Obige geschrieben hat, sicher auch sagen, wo und wie die zig-tausend meist jungen Kolleginnen und Kollegen mit Exmamensnoten zwischen 4 und unter 9 Punkten (Zitat eines Wirtschaftsanwalts auf einer sog. “Karriere”-Veranstaltung: Die Menschwerdung fängt bei 10 Punkten an…) auf dem Arbeitsmarkt eigentlich unterkommen sollen?
Die meisten sicherlich nicht im juristischen Bereich. Man kann doch die bittere Realität nicht ausblenden:
Der RA Markt ist seit Jahren übervoll, das ohnehin im Vergleich zu anderen akademischen Berufsgruppen erzielte Durchschnittseinkommen ist miserabel und gleichzeitig strömen weiter ca 6000 Kollegen jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt, ohne das es eine nennenswerte Anzahl adäquater Stellen gibt. Es ist zweifelsohne eine schwierige Situation am Ende einer 8 jährigen Ausbildung konstatieren zu müssen, das man seinen Berufstraum entweder aufgeben muss, oder jahrelang auf Hartz 4 Niveau leben zu müssen.
Zehntausende Lehrer waren übrigens zwischen Anfang der 80 er bis Mitte der 90 er Jahre in einer ähnlichen Situation, als fast niemand eingestellt wurde.
Meschenverachtende Äusserungen, das das Menschsein mit 10 Punkten beginnt, sind dümmlich und bringen einen ebensowenig weiter wie Juraxx, die glaub(t)en, einfachste wirtschaftliche Prinzipen ignorieren zu können.
Für mich endet die Menschenwürde da, wo man nicht mehr seine Kenntnisse verkauft, sondern sich selber,für 4 € netto pro Std.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
Schön. Dann kann der Kollege, der das Obige geschrieben hat, sicher auch sagen, wo und wie die zig-tausend meist jungen Kolleginnen und Kollegen mit Exmamensnoten zwischen 4 und unter 9 Punkten (Zitat eines Wirtschaftsanwalts auf einer sog. “Karriere”-Veranstaltung: Die Menschwerdung fängt bei 10 Punkten an…) auf dem Arbeitsmarkt eigentlich unterkommen sollen?<br />
Die meisten sicherlich nicht im juristischen Bereich. Man kann doch die bittere Realität nicht ausblenden:<br />
Der RA Markt ist seit Jahren übervoll, das ohnehin im Vergleich zu anderen akademischen Berufsgruppen erzielte Durchschnittseinkommen ist miserabel und gleichzeitig strömen weiter ca 6000 Kollegen jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt, ohne das es eine nennenswerte Anzahl adäquater Stellen gibt. Es ist zweifelsohne eine schwierige Situation am Ende einer 8 jährigen Ausbildung konstatieren zu müssen, das man seinen Berufstraum entweder aufgeben muss, oder jahrelang auf Hartz 4 Niveau leben zu müssen.<br />
Zehntausende Lehrer waren übrigens zwischen Anfang der 80 er bis Mitte der 90 er Jahre in einer ähnlichen Situation, als fast niemand eingestellt wurde.<br />
Meschenverachtende Äusserungen, das das Menschsein mit 10 Punkten beginnt, sind dümmlich und bringen einen ebensowenig weiter wie Juraxx, die glaub(t)en, einfachste wirtschaftliche Prinzipen ignorieren zu können.<br />
Für mich endet die Menschenwürde da, wo man nicht mehr seine Kenntnisse verkauft, sondern sich selber,für 4 € netto pro Std.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Knöppel</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-15154</link>
		<dc:creator>Peter Knöppel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 14:15:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-15154</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Antichrist,

ich bin nicht allein auf dieser Welt,und Sie bestätigen die gute idee von juraxx. Nicht schlecht.
Wenn Sie wollen, rufen Sie mich doch mal an, 0345/ 6782374 und können uns mal über Marktideen austauschen.

mfg Knöppel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Antichrist,</p>
<p>ich bin nicht allein auf dieser Welt,und Sie bestätigen die gute idee von juraxx. Nicht schlecht.<br />
Wenn Sie wollen, rufen Sie mich doch mal an, 0345/ 6782374 und können uns mal über Marktideen austauschen.</p>
<p>mfg Knöppel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Antichrist</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-15127</link>
		<dc:creator>Der Antichrist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 14:08:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-15127</guid>
		<description>Sehr geehrte Blogger,

ich kann leider nicht verraten woher ich es weiß, aber Sie dürfen sicher sein, dass es so ist. Das Juraxx Konzept war bis zuletzt nicht nur gut sondern auch tatsächlich relativ erfolgreich. Die einzelnen Standorte verdienten - insgesamt - ausreichend mehr als sie kosteten. 

Wie so oft stank auch hier der Fisch vom Kopf her, womit die Zentrale in Dortmund gemeint ist. Dort saßen schlicht zu viele visionäre Großgehaltsempfänger, die sich vornehmlich um sich selbst kümmerten. Zudem war die fachliche Qualität vieler Mitarbeiter in der Zentrale schlicht unterirdisch - insbesondere im Bereich der Buchhaltung/des Controllings. In Verbindung mit einer &quot;Hire and Fire&quot; Mentalität und einem sich entsprechend schnell drehenden Personalkarussell hat dies allein den größtenteils recht ordentlich arbeitenden Anwälten den Hals gebrochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Blogger,</p>
<p>ich kann leider nicht verraten woher ich es weiß, aber Sie dürfen sicher sein, dass es so ist. Das Juraxx Konzept war bis zuletzt nicht nur gut sondern auch tatsächlich relativ erfolgreich. Die einzelnen Standorte verdienten &#8211; insgesamt &#8211; ausreichend mehr als sie kosteten. </p>
<p>Wie so oft stank auch hier der Fisch vom Kopf her, womit die Zentrale in Dortmund gemeint ist. Dort saßen schlicht zu viele visionäre Großgehaltsempfänger, die sich vornehmlich um sich selbst kümmerten. Zudem war die fachliche Qualität vieler Mitarbeiter in der Zentrale schlicht unterirdisch &#8211; insbesondere im Bereich der Buchhaltung/des Controllings. In Verbindung mit einer &#8220;Hire and Fire&#8221; Mentalität und einem sich entsprechend schnell drehenden Personalkarussell hat dies allein den größtenteils recht ordentlich arbeitenden Anwälten den Hals gebrochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peter knöppel</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-14933</link>
		<dc:creator>peter knöppel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 15:38:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-14933</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kollege Götz,

jeder hat seine Meinung zu dem Thema juraxx. 

Der eine so, der andere so. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

mfg Knöppel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kollege Götz,</p>
<p>jeder hat seine Meinung zu dem Thema juraxx. </p>
<p>Der eine so, der andere so. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.</p>
<p>mfg Knöppel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter-Thomas Götz</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.info/juraxx-pleite/comment-page-1#comment-14878</link>
		<dc:creator>Peter-Thomas Götz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 10:31:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kanzlei-hoenig.info/index.php/juraxx-pleite#comment-14878</guid>
		<description>Also Herr Kollege Knöppel, 
erstens bin ich nicht lieb und zweitens besteht nach meinem Dafürhalten auch kein Anlass, das sich irgendein Anwalt auf seinen Beruf etwas einbildet.
In 8 jähriger Anwalttätigkeit wurden in unserer eigenen Kanzlei jeden Monat die Gehälter pünktlich bezahlt, die Miete, die Telefonkosten, Sozialabgaben und alle weiteren kanzleispezifischen Kosten. Niemals wurde ein Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt oder Fremdgelder der Mandanten waren von dem Zugriff der Gläubiger  gefährdet. In diesem Zusammenhang gab es auch nie eine Strafanzeige wg. vermeintlicher Vermögensstraftaten.
Wenn ein jur. Mitarbeiter gesucht wird, spielen Examen, Persönlichkeit, Zusatzqualifikationen und geistige Flexibilität eine Rolle und nicht, ob einer  50 t € aufbringen kann.
Nur darauf beruht unsere Einbildung. Dazu benötige ich kein Marketing Seminar, auf dem irgendwelche Schönwetterschwätzer ala Boss und Co Spinnereien verkünden, von denen sie vielleicht selber profitieren , aber sonst niemand.
Bei uns bekommen die Mandanten, die einen Beratungshilfeschein vorlegen, eine gute Beratung kostenfrei. Nach § 8 BerHG sind zusätzliche Vergütungsvereinbarungen sogar unwirksam.
Wenn das weiten Teilen der Anspruchsberechtigten nicht bekannt ist, sollte man darüber mehr aufklären. 
Billiganwälte sind indes unseriös und deshalb schlichtweg überflüssig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Herr Kollege Knöppel,<br />
erstens bin ich nicht lieb und zweitens besteht nach meinem Dafürhalten auch kein Anlass, das sich irgendein Anwalt auf seinen Beruf etwas einbildet.<br />
In 8 jähriger Anwalttätigkeit wurden in unserer eigenen Kanzlei jeden Monat die Gehälter pünktlich bezahlt, die Miete, die Telefonkosten, Sozialabgaben und alle weiteren kanzleispezifischen Kosten. Niemals wurde ein Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt oder Fremdgelder der Mandanten waren von dem Zugriff der Gläubiger  gefährdet. In diesem Zusammenhang gab es auch nie eine Strafanzeige wg. vermeintlicher Vermögensstraftaten.<br />
Wenn ein jur. Mitarbeiter gesucht wird, spielen Examen, Persönlichkeit, Zusatzqualifikationen und geistige Flexibilität eine Rolle und nicht, ob einer  50 t € aufbringen kann.<br />
Nur darauf beruht unsere Einbildung. Dazu benötige ich kein Marketing Seminar, auf dem irgendwelche Schönwetterschwätzer ala Boss und Co Spinnereien verkünden, von denen sie vielleicht selber profitieren , aber sonst niemand.<br />
Bei uns bekommen die Mandanten, die einen Beratungshilfeschein vorlegen, eine gute Beratung kostenfrei. Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BerHG/8.html" target="_blank">§ 8 BerHG</a> sind zusätzliche Vergütungsvereinbarungen sogar unwirksam.<br />
Wenn das weiten Teilen der Anspruchsberechtigten nicht bekannt ist, sollte man darüber mehr aufklären.<br />
Billiganwälte sind indes unseriös und deshalb schlichtweg überflüssig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
