Personalmangel und Menschenrechte in Köln

24. November 2009

Eigentlich wollte ich den Mandanten noch am Freitag in der Untersuchungshaftanstalt Köln besuchen. Die dortige freundliche Mitarbeiterin teilte mir jedoch mit, daß Besuche in der JVA Köln am Freitag grundsätzlich nicht möglich seien. Dies wurde mir dann auch von einem Kölner Kollegen bestätigt: Freitags geht da gar nichts.

Meine Frage an einen Kölner Staatsanwalt blieb inhaltlich unbeantwortet:

Ich weiß nur, dass angeblich organisatorische Gründe (heißt wohl Personalmangel) verantwortlich sind.

Gibt es in Köln eigentlich keine engagierten Verteidiger, die der dortigen Verwaltung mal vor’s Schienbein treten können bzw. wollen?

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4 Kommentare zu “Personalmangel und Menschenrechte in Köln”

  1. 01

    Wie wärs denn mit dem Verteidiger mit den besonderen Fähigkeiten?

    sso am 24. November 2009 um 08:14
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  2. 02

    Wie? In Kölle ohne Bescheid zu sagen?
    Skandal!

    Das Ich am 24. November 2009 um 09:25
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  3. 03

    Da könnte sich Herr Wilpert auf kölsch mal richtig ins Zeug legen.

    Gerichtskenner am 24. November 2009 um 10:22
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  4. 04

    Das Eisen ist womöglich heisser als zunächst gedacht: Man sieht sich bekanntlich immer zweimal, Ihre Kollegen in Köln sehen die Staatsanwälte & JVA-Bediensteten gewiss noch wesentlich häufiger, um nicht zu sagen regelmäßig während der Schnittmenge der jeweiligen Lebensarbeitszeiten. Darin könnte im Hinblick auf die Wahrnehmung der Rechte eines bestimmten Mandanten bereits ein Interessenkonflikt zur reibungslosen Abwicklung aller zukünftiger Mandate liegen, denn das Prinzip “do ut des” findet gerade im Rheinland eine stärkere Anwendung als im vergleichsweise eher anonymen Berlin.

    JLloyd am 24. November 2009 um 13:49
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