Sparen statt Störsender

30. Juni 2009

Mit Störsendern wollte die Senatsjustizverwaltung den illegalen Handytelefonaten von Häftlingen in Strafanstalten möglichst schnell einen Riegel vorschieben.

Der aktuelle Haushaltsentwurf des Landes Berlin für die Jahre 2010/11 durchkreuzt diesen Plan jedoch: Statt der veranschlagten 2,5 Millionen Euro stehen in den kommenden beiden Jahren nur noch 600 000 Euro für diesen Posten bereit. Eigentlich sollten die Handyblocker in einem Pilotprojekt auf dem Gelände der Jugendstrafanstalt Plötzensee bereits Anfang 2010 in Betrieb gehen. Jetzt fallen die Störsender dem Sparzwang zum Opfer.

berichtet die Berliner Morgenpost.

Mich haben die Anrufe der Mandanten in unserer Kanzlei aus dem Knast bisher noch nicht gestört; aus dieser Sicht besteht also keine Eile.

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Knast, Politisches | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

4 Kommentare zu “Sparen statt Störsender”

  1. 01

    Mich haben die Anrufe der Mandanten in unserer Kanzlei aus dem Knast bisher noch nicht gestört; (…)

    Noch praktischer ist es, wenn der Gefangene unbemerkt auf die Festnetzleitung der JVA zurückgreifen kann.
    Vollzugsteilnehmer

    Vollzugsteilnehmer am 30. Juni 2009 um 13:12
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  2. 02

    Ich bin überrascht, was daran eigentlich 2,5 Mio Euro kostet. Ich kenne diese Blocker z.B. auf wichtigen Tagungen und Sitzungen in der Firmenzentrale. Da bucht sich kein Handy mehr ins Mobilfunknetz ein.

    Sebastian am 30. Juni 2009 um 17:15
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  3. 03

    Das Teure ist vielleicht die Begrenzung auf das Gefängnis, so dass die Nachbarn nicht ins Tal der Ahnungslosen stürzen.

    Gutachter am 30. Juni 2009 um 21:50
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  4. 04

    [...] seinem Blogbeitrag “Sparen statt Störsender” zitiert der Berliner Strafverteidiger Carsten R. Hoenig aus diesem Bericht der Berliner [...]

    Anrufe aus dem Knast | Knastgeschichten am 18. März 2010 um 13:13
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