Suizid in Moabit

24. November 2009

Zum dritten Mal binnen vier Wochen hat sich in Berlin ein Gefangener in der Untersuchungshaft selbst getötet. Offenbar funktioniert die Überwachung der Gefangenen nicht.

Presseberichte in der Berliner Morgenpost und der Berliner Zeitung.

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Knast | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

7 Kommentare zu “Suizid in Moabit”

  1. 01

    Was meinen Sie was da von Seiten der Strafverteidiger los wäre, wenn man die Gefangenen (oder meinetwegen auch nur die als psychisch labil eingeschätzten Gefangenen) so engmaschig überwachen würde wie das zur Verhinderung von Suiziden nötig wäre? “Überwachungsstaat”, “Folter” und “Stasimethoden” wären wahrscheinlich noch die milderen Formulierungen.

    fiat iustitia am 24. November 2009 um 09:48
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  2. 02

    Man könnte daraus eine Werbung machen:
    “Planst Du einen Suizid,
    tu das doch in Moabit”
    Ansonsten könnte man ja fast meinen, da wird noch die Todesstrafe vollstreckt…

    JJ Preston am 24. November 2009 um 19:29
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  3. 03

    Der rote Punkt an der Zellentür bei Suicid-Gefahr ist auch problematisch (Licht an, dauernd geweckt werden werden bei Kontrolle). Diese Kontrollen werden veranlasst, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Selbsttötungsabsicht bekannt werden. Der Verteidiger, der bei einem Haftbesuch Suicidabsicht mitbekommt kommt in einen erheblichen Konflikt zwischen Schweigepflicht und Versuch der Verhinderung einer Kurzschlusshandlung in einer Sondersitution des Mandanten in Haft.

    Rolf Jürgen Franke am 24. November 2009 um 19:50
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  4. 04

    Wie bringen sich Strafgefangene denn üblicherweise um, ich vermute mal durch Erhängen, oder ?

    Wie soll man das denn effektiv verhindern ? Um eine Decke zu zerreissen, daraus einen Strick zu binden und sich dann am Fenster aufzuhängen braucht man doch keine 15 Minuten. Ich nehme an die Kontrollen erfolgen in wesentlich größeren Abständen.

    matze am 25. November 2009 um 15:13
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  5. 05

    Man sagt ja normal, eine Katze hat 7 Leben. 3 Mal binnen 4 Wochen ist aber auch nicht schlecht.

      Ok, ich schenke Ihnen ein “jeweils”. crh ;-)
    iyotta am 27. November 2009 um 17:52
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  6. 06

    “Offenbar funktioniert die Überwachung der Gefangenen nicht.” Ich würde doch eher formulieren: Offenbar funktioniert die Perspektive auf ein lebenswertes Leben nicht… (Wer bei Suizid im Knast nur an Überwachung denkt, denkt nur an Symptombekämpfung…).

    Detlev Beutner am 30. November 2009 um 17:36
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  7. 07

    [...] es im südlichen Moabit, nahe dem Landwehrkanal der Spree bereits eine wohlhabende bürgerliche …Kanzlei Hoenig Info » Blog Archive » Suizid in Moabit6 Kommentare zu “Suizid in Moabit”. 01. Was meinen Sie was da von Seiten der Strafverteidiger [...]

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